PiA - Ansprechpartnerin im Landesvorstand

Dipl. Psych. Kerstin Sude, Tel. 040 - 46776086

PiA - Ansprechpartner im Landesvorstand

Dr. Klaus Michael Reininger

PiA - Ansprechpartnerin im Landesvorstand

Dr. phil. Johannes Frey, Tel. 0160 4910625

PiA - Ansprechpartnerin im Landesvorstand

Dipl. Psych. Maria Prkno

In unserer Landesgruppe organisieren wir alle zwei Jahre mit der ALLIANZ psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände einen ALLIANZ-PiA-Tag und engagieren uns beim PiA-Politik-Treffen.

Weitere Informationen finden Sie unter http://direktausbildung.de/ oder Sie sprechen uns einfach direkt an. 

Impressionen vom Protestvormittag am Jungfernstieg (5.5.2018)

Am Samstag, den 5.5.18 fand der PsyFaKo- und PiA-Netz-Hamburg, verbändeübergreifend initiierte Protestvormittag am Jungfernstieg (Fahnenplatz) in Hamburg bei bestem Sonnenschein statt. Ungefähr 50 Studierende, PiA & Approbierte beteiligten sich lebhaft. Die Fachschaft der Psychologie hatte das kleine Sofa aus dem Fachschaftsbüro eigenhändig in einem Bus antransportiert.

 

Wir sprachen Passanten an, sammelten weitere Unterschriften für die Petition (siehe Foto Katharina v. B. am iPad) und klärten über das Schneckentempo der Reform auf, verteilten DPtV-seitig deshalb einige Lakritzschnecken. Viele Passanten staunten und hörten zu, von der prekären Situation hatten sie bislnag wenig mitbekommen. Frau Peper schaute als Kammerpräsidentin der PTK Hamburg vorbei und unterstützte so deutlich den Protest.

PiA-News vom 20.02.2017

13. März ist Frühlingszeit: Das PiA-Politik-Treffen-Team lädt ein!

Am 13. März findet nunmehr das 11. PiA-Politik-Treffen (PPT) statt. Diesmal wird  neben dem zentralen Thema, der dringend benötigten Ausbildungsreform, viel Neues aus der berufspolitischen Praxis erwartet. Insbesondere wird über das Thema der Psychotherapie-Richtlinienreform berichtet und diskutiert werden. Was bedeutet diese Reform eigentlich für die PiA und PP/KJP-Newcomer? Dazu sind Impulsvorträge geplant: „Wozu Berufspolitik? Was bringt es, sich zu engagieren für unsere Tätigkeit in einem freien Beruf und in der Selbstverwaltung in KBV & KV“ und: „Welche Bedeutung hat dies auch bereits in der Ausbildung?“. Referieren und mit den Aktiven und Teilnehmer/innen dazu diskutieren werden Jürgen Doebert (bvvp) und Michael Ruh (DPtV). Die anschließenden Podiumsgespräche gegen Mittag drehen sich auch um das Thema: „Wie gelingt die Ausbildungsreform?“ Denn nachdem erste Eckpunkte zur Reform veröffentlicht worden sind, stellt sich die Frage: Wie geht es (endlich) weiter? Auf dem Podium erwartet werden neben J. Doebert und M. Ruh Aktive aus der Bundesgesundheitspolitik (MdB). Bereits zugesagt haben bis dato: Maria Klein-Schmeink, (Bündnis 90/Die Grünen) sowie eine Referentin der Partei „Die Linke“ aus dem Deutschen Bundestag.

Auch auf Beiträge von der Psychologie-Fachschaften-Konferenz (PsyFaKo), der Bundeskonferenz PiA (BuKo) sowie einen Beitrag von Ver.di dürfen wir gespannt sein. Die Vorträge vom 10. PPT und das dazugehörige Protokoll sind unter folgender Adresse zu finden: http://piapolitik.de/protokolle. Weitere Informationen zum PiA-Politik-Treffen finden sich in Kürze auch im PiAPortal der DPtV und unter www.piapolitik.de. Natürlich gibt es wie immer beim PPT ausreichend Zeit für bunte Gespräche, Vernetzung und Austausch. Ab 9 Uhr ist in jedem Fall frischer Kaffee vor Ort.

11. PiA-Politik-Treffen – „PiA 2017: Was ändert sich (nicht)?“ 

Neues & Diskussion zur Ausbildungs- und Richtlinienreform – Infos aus der Berufspolitik in der KBV und KV – Gemeinsame Planung von Aktion(en) im Wahljahr

13.03.2017, 9:30-17:00 im DGB Haus, Keithstr. 1/3, 10787 Berlin

Das Organisationsteam diesmal: Manush Bloutian (DPtV), Ricarda Müller (DFT), Martina Reimitz (VPP/BDP), Ariadne Sartorius (bvvp), Katharina Simons (PiA für gerechte Bedingungen!), Kerstin Sude (DPtV), Katharina van Bronswijk (VPP/BDP), Sabine Arnold (VPP/BDP), Klaus Michael Reininger (DPtV), Benjamin Seifert (dgvt) und Jessica Joliet (DPtV).

Und zu guter Letzt möchten wir darauf hinweisen, dass das Team eine besonders schöne „PiA-Aktion“ vor Ort starten möchte, dies anlässlich des Wahljahres und des politischen „Wahlversprechens“, das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) zu reformieren. Die Ausbildungsreform gehört in unseren Augen nach wie vor nach ganz oben auf die gesundheitspolitische Agenda. Also, lassen Sie sich überraschen!

Für einen möglichen Fahrtkosten-Zuschuss wenden PiA/Neuapprobierte (Mitglieder) sich bitte direkt an die Bundesgeschäftsstelle: bgst@dptv.de

PiA-News vom 01.12.2016

Rückblick: Veranstaltung „Neues PiA-Netz-Hamburg bei Ver.di“

Am 8. November 2016 gab es im Gewerkschaftshaus nach einer Pause wieder ein Treffen für PiA. Diskutiert wurde bspw. über die Möglichkeiten, in Hamburg und Umgebung eine (möglichst bezahlte) Stelle für die PT 1- oder PT 2-Zeit (praktische Tätigkeit) zu finden. Es gab auch an den weiteren Themen (wie z.B. Austausch über Bedingungen in den Ausbildungsinstituten, während der praktischen Tätigkeit und Möglichkeiten sich berufspolitisch zu engagieren) reges Interesse von den  Teilnehmer/innen und den Wunsch, die Treffen bei Ver.di wieder regelmäßiger durchzuführen. Michael Stock von Ver.di begleitete versiert den Termin. Es wurde bereits ein Termin für das nächste Hamburger PiA-Treffen für den 17. Januar 2017 gefunden. Wir freuen uns, im neuen Jahr mit vielen PiA, interessierten Studentinnen und Studenten wie auch an der PiA-Politik Interessierten (bspw. Neuapprobierten) zusammenzukommen, um die Ausbildungssituation, die Situation in den Kliniken wie auch die Vernetzung mit Ver.di gemeinsam zu verbessern, jedoch auch, um die Zustände für PiA in Hamburg transparenter zu machen.

Das nächste Treffen ist am 17. Januar 2017 um 17:30 Uhr im Gewerkschaftshaus Hamburg, Besenbinderhof 6, Raum St Pauli (Ebene 6). Über eine Weiterleitung der Info und diesen Termin an v.a. PiA würden wir uns sehr freuen. Fragen können auch gerne an JohannesFrey@dptv.de gestellt werden. Die neue PiA-Mailingliste u. Weiteres auf der Ver.di Homepage:

gesundheit-soziales-hamburg.verdi.de/berufe/++co++39980a38-9283-11e3-8264-52540059119e

 

Rückblick: Veranstaltung „3. Hamburger PiA- und Neuapprobierten-Tag am 4.11.2016“

Am 4.11.2016 fand der verbändeübergreifende PiA-Tag, der von uns zum PiA- und Neuapprobierten-Tag ausgebaut wurde, zum 3. Mal in Hamburg statt. Die Veranstaltung wurde von und mit berufspolitischen Akteurinnen und Akteuren der „Allianz“ initiiert. Die Allianz ist ein langjähriger und bewährter Verbund psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände (siehe psychotherapie-allianz.de/). Die Entscheidung, den PiA-Tag zu erweitern und die neuapprobierten Kolleginnen und Kollegen mit einzuladen, erwies sich als voller Erfolg. Inhaltlich ging es in den Angeboten z.B. um die Gestaltung der Zeit nach der Approbation, bspw. um Anstellung, Gründung, („Approbation – was nun?“) und Aufbau einer Privatpraxis (Kostenerstattung). Auch die PiA wurden in bewährter Form über die für sie relevanten Themen informiert, insbes. „Prüfungsvorbereitung“ „Fragen rund um die Ausbildung“, „Psychotherapeutenversorgungswerk“ sowie „Verbände, Kammer und KV“. Im Anschluss an die Workshops und Vorträge konnten noch viele Fragen beantwortet werden.

In netter und anregender Atmosphäre im Café SternChance haben wir mit über 100 Teilnehmer/innen diesen Tag und auch Abend verbracht. Denn anschließend an Vorträge und Diskussionen gab es die Möglichkeit, sich bei einem gemeinsamen Abendessen noch einmal tiefer über die Themen auszutauschen, sich besser kennenzulernen und auch zu vernetzen. Wie waren sehr erfreut über den guten Verlauf des PiA- und Neuapprobierten-Tages, über die insgesamt positiven Rückmeldungen wie auch über die zahlreichen begleitenden Gespräche und lebendigen Diskussionen.

PiA-News vom 18.08.2016

 10. PiA-Politik-Treffen - (k)ein Grund zum Feiern?

Mit Blick auf die Reform des PsychThG und das zukünftige Berufsbild am 12.09.2016 in Berlin

Am 12.09.2016 findet das 10. PiA-Politik-Treffen statt, mit viel Raum für berufspolitische Informationen, produktiven Austausch, v.a. zum Berufsbild der Zukunft, doch auch mit Zeit am Nachmittag für die Weiterentwicklung gemeinsamer Positionen. Wir blicken gemeinsam zurück auf 5 Jahre PiA-Politiktreffen und voraus auf die aktuellen PiA-politischen Ereignisse.

Eine Überarbeitung des Psychotherapeutengesetzes ist überfällig. Am 17.12.2013 wurde der Koalitionsvertrag „Deutschlands Zukunft gestalten“ unterschrieben, dort heißt es von der Regierung: „Wir werden das Psychotherapeutengesetz samt den Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung überarbeiten.“ Die Profession hat über die Kammern und Verbände u.a. an einem erweiterten Berufsbild mitgearbeitet, die Ergebnisse liegen dem Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) vor. Zum Herbst 2016 wird der Referentenentwurf des BMG mit viel Spannung erwartet. Vorab wollen wir genau wissen, welche Inhalte die Länderkammern zum Berufsbild des PP/KJP der Zukunft erarbeitet haben. Im Vortrag von Michael Krenz, Präsident der Berliner Kammer, wird der Stand vorgestellt, und wir wollen ihn in Hinblick auf unsere Ideen und erarbeiteten Forderungen gemeinsam diskutieren.

Ferner werden wir wieder einiges Neues von der Bundeskonferenz PiA (BuKo) und der Psychologiefachschaftenkonferenz (PsyFaKo) hören. Auch die PiA-Vernetzung soll Thema bleiben, bspw. wie man ein PiA-Forum gründet und eine lokale Struktur aufbaut.

 

Die Ergebnisse der letzten PiA-Politik-Treffen sowie aktuelle Informationen finden Sie unter www.piapolitik.de.

 

12.09.2016, 09:30-17:30 Uhr (Kaffeetrinken ab 9:00 Uhr)

Ort:                  DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Saal

                        Keithstraße 1/3

                        10787 Berlin

Die Einladung für das 10. PiA-Politk-Treffen finden Sie in der Anlage zu diesem Mitgliederrundbrief.

 

3. Hamburger PiA- und Neuapprobierten-Tag am 4.11.2016

Die Allianz psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände in Hamburg organisiert am 4. November, den 3. Hamburger PiA- und Neuapprobierten-Tag! Ein weiteres Mal werden zahlreiche relevante Informationen für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung wie auch für Neuapprobierte beim „PiA- und Neuapprobierten-Tag“ bei geselligem Miteinander und Catering verbunden. Die vorgeplanten Themen: Prüfungsvorbereitung, Psychotherapeutenversorgungswerk, Fragen rund um die Ausbildung, Praxisgründung bzw. Perspektiven der Berufsausübung, Berufspolitik (Ver.di / PiA-Netz-Infos), Informationen rund um die Verbände sowie die Psychotherapeutenkammer.

Wir laden hiermit bereits jetzt für den 4. November ab 16:30 Uhr in das Café SternChance ein: Schröderstiftstr. 7, 20146 Hamburg. Die Einladung via Mail erfolgt in Kürze, die Teilnahme ist kostenfrei.

PiA-News vom 02.06.2016

 

PiA-Politik und neuer aufflammender PiA-Protest

 

Bekanntermaßen protestieren seit Jahren die PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA) vehement und angesichts ihrer prekären Situation. Sie fordern Änderungen in der Ausbildung, insbesondere geht es ihnen um die angemessene Vergütung für ihre Tätigkeit als Akademiker/innen in den Kliniken (vgl. im PiAPortal „Praktische Tätigkeit“). Die Ausbildung zum PP/KJP wird nach wie vor langjährig, „nebenberuflich“ absolviert und bislang hochpreisig privat finanziert. Eine Reform der Psychotherapieausbildung sollte es schon lange geben, doch wo bleibt diese? Die Ideen für die Zukunft wurden vielfach in den Verbandsorganen beschrieben, vgl. PsychotherapieAktuell, PiAPortal o. www.direktausbildung.de.

  

Wo die Reform bleibt fragten sich damit auch zum wiederholten Male die Jungen Psychotherapeuten und PiA beim letzten PiA-Politik-Treffen (PPT) am 14. März 2016 in Berlin (vgl. Kurzbericht im Landesmitgliederbrief April 2016). Der PPT fand unter dem Motto „Wir brauchen Ergebnisse – PiA-Politik ist nicht egal!“ statt. Die jüngeren (angehenden) PsychotherapeutInnen wollen mit ihren Aktivitäten den führenden Gesundheitspolitiker/innen in den Ministerien, doch auch den Akteuren innerhalb der Profession zeigen und sie daran erinnern, dass es nach wie vor einige gesetzliche Lücken gibt, dass geregelte Tarife, Arbeitsrecht, geregelte Weiterbildung genauso wie ausreichend Sozialversicherung, geregelter Mutterschutz, enorm wichtige Themen sind, die bis heute in der Ausbildung ungeregelt sind. Versprochen war für diese Legislaturperiode, die unzureichende Situation der PiA, insbesondere die Nicht-Finanzierung in den Kliniken, mit einer Reform, d.h. mit einem Direktstudium Psychotherapie und anschließender Weiterbildung zu lösen. Die Profession beteiligt sich in hohem Ausmaß langjährig über die BPtK, die Landeskammern und Verbände an diesem Prozess. Mitte März wurden deshalb beim PPT alle berufspolitisch Aktiven und Interessierten zum Thema in das DGB-Haus nach Berlin eingeladen, um gemeinsam die nächste „PiA-Protest-Aktion“ vorzubereiten. Zum Treffen mit 50 Teilnehmer/innen war als „Keynote-Speaker“ Dr. Dietrich Munz, der neue Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), geladen. Er informierte in seinem Beitrag zum Stand des Transitionsprojektes der BPtK, welches mit Arbeitsgruppen die Novellierung des Psychotherapeutengesetzes begleitet. Auch berichtete er über zahlreiche Themen, die die BPTK beschäftigen, wie bspw. die Änderung der Psychotherapierichtlinie, jedoch auch die Notwendigkeit einer zukünftig besseren psychotherapeutischen Versorgung von Flüchtlingen.

Zwischenzeitlich hatte auch das Sprecherteam der Jungen Psycho-therapeuten der DPtV die gesundheitspolitischen Sprecher/innen der Regierung angeschrieben. Exemplarische Antworten zur wichtigen Anfrage der JP lassen hoffen. Nachzulesen sind sie online auf unserer Bundeshomepage: http://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/gesundheitspolitik/aktuelle-meldungen/news-bund/?tx_ttnews[tt_news]=2453&cHash=984cbbc6d99b1035ad1882d991b6a523  

In den Rückmeldungen hieß es bspw.: „Es sei weiterhin geplant, den ersten Arbeitsentwurf einer neuen Gesetzgebung bis zum Sommer 2016 vorzulegen.“ Auf eine nun im Mai erfolgte Anfrage von dem Radiosender NDR-Info, im Rahmen eines Interviews mit zwei PiA aus Hannover und Kerstin Sude, Stellv. Mitglied LV/BV, zum Thema Ausbildungsreform, reagierte wiederum das Bundesgesundheitsministerium verhaltener. Der Radiobeitrag zum Thema Reform wurde am 24.05.2016 ausgestrahlt:

http://www.ndr.de/info/Psychotherapeutenausbildung-ohne-Perspektive,audio284376.html. Beim Thema Reform heißt es somit für alle „am Ball bleiben“. Der PiA-Protest-Song wurde in den sozialen Medien breit veröffentlicht und findet viel positive Aufmerksamkeit. Den Spot finden Sie direkt im DPtV PiA-Portal http://www.piaportal.de/, bei Youtube und natürlich unter „piapolitik.de“. Maike Ritterbusch, PiA aus Hamburg, singt den Ohrwurm für die Ausbildungsreform. Sie erhielt dabei auf dem 28. Deutschen Psychotherapeutentag erfreulicherweise neben den PiA-Politik-Akteuren auch von zahlreichen DPT-Delegierten Unterstützung. Das Video kann gern an entsprechende Stellen, an Ausbildungs-institute, an Landes- und Bundespolitiker/innen weiterverbreitet werden. Gedreht wurde der Streifen  am 23. April 2016 mit den Unterstützerinnen vom 9. PPT auf dem 28. Deutschen Psychotherapeutentag in Berlin (siehe Bericht i. PiAPortal). Weiteres ist nachzulesen im Protokoll des 9. PPT, zugänglich im PiAPortal bzw. über die verbändeübergreifende PiA-Politik-Homepage https://piapolitik.de/

 

Und nicht vergessen: 3. Hamburger PiA- und Neuapprobierten-Tag am 4.11.2016

Die DPtV Hamburg organsiert wieder unter dem Dach der Allianz Psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände in Hamburg, in diesem Jahr am 4. November, den 3. Hamburger PiA- und Neuapprobierten-Tag! Ein weiteres Mal werden zahlreiche relevante Informationen für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung wie auch für Neuapprobierte beim „PiA- und Neuapprobierten-Tag“ bei geselligem Miteinander und Catering verbunden. Die vorgeplanten Themen: Prüfungsvorbereitung, Psychotherapeutenversorgungswerk, Fragen rund um die Ausbildung, Praxisgründung bzw. Perspektiven der Berufsausübung, Berufspolitik (Ver.di / PiA-Netz-Infos), Informationen rund um die Verbände sowie die Psychotherapeutenkammer.

Wir laden hiermit bereits jetzt am 4. November ab 16:30 Uhr in das Café SternChance ein: Schröderstiftstr. 7, 20146 Hamburg. Die Einladung via Mail erfolgt in Kürze, die Teilnahme ist kostenfrei. 

PiA-News vom 06.01.2016

PsyFako Tagung in Hamburg

Vom 27.-29.11.2015 fand die Konferenz der „Psychologie-Fachschaften-Konferenz“ (PsyFako), die Bundesfachschaftentagung der Psychologiestudierenden in Hamburg statt. Unter dem Motto „PIA – Lass mich nicht im Regen stehen!“ hatte die PsyFako am 18.11.2015 bereits einen Protest für die Rechte sowie Info zu der Lage von Psychotherapeutinnen und –therapeuten in Ausbildung organisiert. Auf der Tagung in Hamburg wurden deswegen weitere Protestaktionen geplant. Als kooptiertes Landesvorstandsmitglied und als Psychotherapeut in Ausbildung war Klaus Michael Reininger bei diesem Workshop zugegen. Die Fachschaftsvertreterinnen und –vertreter waren besonders daran interessiert, in Kontakt mit PIAs zu gelangen und bei kommenden Protesten möglichst viele PIAs miteinzubeziehen. Die PsyFako hat eine eigene PIA-Gruppe, die sich mit Papieren bspw. zur Lage der Psychotherapeutinnen und –therapeuten in Ausbildung oder zur Ausbildungsreform positioniert: http://wp.psyfako.org/pia-gruppe/.

PiA-News vom 27.10.2015

Kurzbericht zum 8. PiA-Politik-Treffen

Am 21.9.2015 fand das mittlerweile 8. PiA-Politik-Treffen (PPT) statt. Das zentrale Thema des 8. PPT war: „Wie kann ein Approbationsstudium Psychotherapie gelingen?“. Es gab Vorträge von Prof. Exner, Dr. Porsch, Frau Eiling und einen Beitrag von der Psychologie-Fachschaften- Konferenz. Die Vorträge und das Protokoll des 8. PPT sind unter folgender Adresse zu finden: http://piapolitik.de/protokolle/8- pia-politik-treffen/. Als Ergebnis wurden Mindestanforderungen an das Approbationsstudium Psychotherapie gestellt. Auch ein Termin für das 9. PPT steht bereits fest, es wird am 24. März 2016 in Berlin stattfinden. Weitere Informationen sind auch im PiAPortal der DPtV zu finden: http://piaportal.de/news2+M539ba455d72.0.html.

Treffen Junger Psychotherapeuten mit dem Bundesvorstand in der Bundesgeschäftsstelle

Am 11. September trafen sich auch in diesem Jahr mehr als 30 Junge Psychotherapeuten (PiA, Neuapprobierte) der DPtV auf Einladung des Bundesverbandes in der Berliner Bundesgeschäftsstelle. Auf der Tagesordnung standen zahlreiche interessante Themen, die zum Teil vom „JP-Sprecherteam“ selbst vorgetragen wurden, bspw. aktuelle Informationen aus der Berufspolitik, Stand der Ausbildungsreform, Bericht des Sprecherteams der Jungen Psychotherapeuten zum Selbstverständnis ihrer Tätigkeiten, Nachwahl von Mitgliedern für das Sprecherteam, Hilfreiches zur Stärkung von Angestellten (bspw. aktuelle Verdienstmöglichkeiten - Entgelthöhe für PiA/PP/KJP) wie auch Infos zu den Themen: Was folgt nach der Approbation, und wie kann ein Weg in die Praxis gehen? Auch die Neuerungen durch das im Sommer verabschiedete Versorgungsstärkungsgesetz, die aktuelle Situation der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen wie auch der Austausch zur Suche und die Schwierigkeit, Plätze für die Praktische Tätigkeit (PT I + II) zu finden, kamen nicht zu kurz. Mit großem Interesse und sehr engagiert diskutierte der Nachwuchs die Themen mit der Bundesvorsitzenden Barbara Lubisch und mit den Stellvertreterinnen Sabine Schäfer, Gebhard Hentschel und Kerstin Sude. Es ging um aktuelle Veränderungen und die Zukunft des Berufsstandes sowie um die diversen Möglichkeiten, diese aktiv mit zu gestalten. Auf der Tagesordnung stand auch die Nachwahl von Mitgliedern für das Sprecherteam. Wir freuen uns, dass Jessica Joilet (NRW), Marcel Hünninghaus (RLP) und Johannes Lindner (HB) dazugewonnen werden konnten, alle drei sehr interessierte PiA, die das bisherige Sprecherteam gut ergänzen, die sich mit neuen Ideen einbringen und berufspolitisch mitgestalten wollen.
Weitere Informationen zum Treffen finden Sie im internen Bereich der DPtV Homepage.

PiA News vom 14.8.2015

Nach dem 7. PiA-Politik-Treffen  im Frühjahr 2015 in Berlin steht wieder fest: Auch beim nun folgenden 8. PiA-Politik-Treffen (8. PPT) am 21.9.2015  in Berlin interessiert die Nachwuchsgeneration, wie es mit der Ausbildungsreform weitergeht und vor allem, dass es zügig voran geht. Wer sich über den Stand des 7. PPT informieren will: http://piaportal.de/news2+M5503127a9d8.0.html und www.piapolitik.de

Am 14.7.2015 traf sich in Hamburg das Organisationsteam des 8. PPT, in dem von der DPtV Manush Bloutian, Michael Reininger und Kerstin Sude aktiv mitwirken. In diesem Zusammenhang begrüßen wir Michael Reiniger, PiA/TP und wiss. Mitarbeiter an der Universität HH, neu und herzlich in unserer Landesgruppe wie auch als „schnuppernden“ aktiven „Jungen Psychotherapeuten“ im Landesvorstand. Michael Reininger übernahm sogleich einen ersten „Job“ in der „Finanzen-AG“ des PiA-Politik-Treffens – vielen Dank! Weitere Hamburger Interessierte (PiA/JP) sind jederzeit für dieses „Ressort“ willkommen!

Das 8. PiA-Politik-Treffen in Berlin am 21. September 2015 findet üblicherweise einen Tag vor dem Treffen der Bundeskonferenz PiA (BuKo PiA, 22. Sept.) statt, um hier eine gute Verzahnung von PiA-Interessen zu gewährleisten. Weitere Infos werden im PiAPortal (www.piaportal.de ) wie auch auf der Homepage des PPT folgen. Wir unterstützen unsere jüngeren Hamburger Mitglieder, wenn sie am 21.9. nach Berlin reisen und ggf. mitwirken wollen, bspw. ist die Beantragung eines Reisekostenzuschusses wie immer möglich. Mehr Informationen erhalten Sie über den Landesvorstand bei Johannes Frey: johannesfrey@dptv.de und Kerstin Sude: kerstinsude@dptv.de , auch gibt es jederzeit Infos über die Bundesgeschäftsstelle: bgst@dptv.de.

Ferner wurde kürzlich die Einladung zum großen „JP-Treffen“ am 11. September in der Berliner Bundesgeschäftsstelle der DPtV an alle Jungen Psychotherapeuten in der DPtV verschickt. Auch hier freuen wir uns, wenn Sie als Hamburger PiA oder Neuapprobierte teilnehmen möchten. Spannende Themen stehen auf der Agenda. Für Ihre Fragen stehen die benannten Ansprechpartner/innen zur Verfügung. Ihre Anmeldung erfolgt in diesem Fall bitte direkt über die Bundesgeschäftsstelle: bgst@dptv.de.

PiA News vom 18.11.2014

2. Hamburger PiA-Tag

Am 18.10.2014 hat der 2. Hamburger PiA-Tag stattgefunden. Er wurde wie auch beim ersten Mal organisiert von der ALLIANZ psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände in Hamburg, in der auch die DPtV mitarbeitet. Anknüpfend an das Konzept des 1. PiA-Tages gab es eine bunte Mischung aus freiem Austausch in gemütlicher Atmosphäre und inhaltlichem Input. Für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) in jedem Ausbildungsabschnitt gab es passende Vorträge. Ricarda Müller gab Informationen und Hilfestellungen für PiA, die am Anfang der Ausbildung stehen. Kathrin von Rad referierte Wissenswertes zur Prüfungsvorbereitung für PiA, die kurz vor der Approbation stehen. Über das Thema Praxisgründung informierte Heike Peper (in Vertretung für Gerda Krause). Johannes Frey stellte das Versorgungswerk vor, in das PiA als freiwillige Kammermitglieder bereits eintreten können. Berufspolitische Themen, die für die gesamte Ausbildung und die Zeit nach der Ausbildung wichtig sind, wurden von Johannes Frey, Daniel Bergmann (DGVT) und Heike Peper eingebracht.

Besonders der persönliche Austausch beim gemeinsamen Essen am Abend war wieder eine schöne Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu kommen und sich auch einmal außerhalb des eigenen Institutes mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Wir danken allen Beteiligten und freuen uns schon auf das nächste Mal.

PiAPortal

Junge Psychotherapeuten (JP) und PiA finden wichtige Pressemeldungen und Aktionsmeldungen auch im PiAPortal, z. B. über die PiA- und Studierendenproteste vom 4.11. und Infos zum ZEIT-Artikel der DPtV- JP vom 6.11.: In der Ausgabe 46 "Die Zeit" äußern Junge Psychotherapeuten der DPtV in einem Spezialteil der Ausgabe "Psychologen und Psychotherapeuten" dezidiert ihre Unzufriedenheit mit den jetzigen ausbeuterischen Ausbildungsbedingungen. Sie beschreiben plastisch, dass ihr Weg in die Praxis mehr als teuer und seit langem in wichtigen Punkten reformbedürftig sei, ihre Vorschläge zur Reformierung der Ausbildung werden konkret mit benannt.

PiA News vom 18.07.2014

Petition: "Reform des Psychotherapeutengesetzes zu einer Direktausbildung mit anschließender Weiterbildung"

Auf dem 24. Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) am 17.5.2014 übergaben Junge Psychotherapeuten der DPV mehrere Hundert Unterschriften an den Präsidenten der Bundespsychotherapeutenkammer (siehe http://www.aerzteblatt.de/archiv/160627/24-Deutscher-Psychotherapeutentag-in-Berlin-Wir-sollten-den-Ball-der-Politik-jetzt-auffangen ). Der gesamten Delegiertenschaft des DPT durfte das Werk leider nicht überreicht werden. Dies lehnte die Versammlungsleitung ab, da man wohl keinen Präzedenzfall schaffen wollte. Die gelungene Aktion mit dem Ziel einer Beförderung der Reform des Psychotherapeutengesetzes zu einer Direktausbildung mit anschließender Weiterbildung von Jungen Psychotherapeuten hat für Aufsehen gesorgt und möglicherweise neue Aspekte in die Diskussion eingebracht.

Derzeit werden die Thesen der "JP" einer noch größeren Zahl von Kolleginnen und Kollegen bzw. der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Deshalb haben die Initiatorinnen und Initiatoren der Aktion, u.a. Amelie Thobaben und Felix Jansen, eine Online-Petition gestartet: https://www.change.org/de, Stichwort Direktausbildung. Wir unterstützen diese Aktion und möchten Sie bitten, die Petition der Jungen Psychotherapeuten und die Chance, durch die anstehende Reform die Zukunft unseres Berufes zu sichern, ebenfalls zu unterstützen.

Die Argumente und ein erstes "FAQ" zur Direktausbildung finden Sie unter www.direktausbildung.deZeichnen Sie mit uns diese Petition, denn jede Stimme zählt!

6. PiA-Politik-Treffen naht & Juni-Aktion von Hamburger Studierenden mit PiA

Nach dem 5. PiA-Politik-Treffen (PPT) im März 2014 in Berlin stand fest, dass bundesweit weitere PiA-Protest-Aktionen stattfinden müssen, um den Topf am Kochen zu halten und auf die prekären Bedingungen der PiA aufmerksam zu machen. Beispielsweise lässt sich feststellen, dass nach der bundesweiten Zunahme an "PiA-Klagen" immer weniger Stellen in den Kliniken für die Praktische Tätigkeit angeboten werden. Dies setzt viele PiA, insbesondere in Hamburg, unter Druck, doch auch in Köln, dem Rhein-Main-Gebiet und Berlin und anderen Städten ist die Situation mehr als angespannt. Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang auch auf das kommende verbändeübergreifende PiA-Politik-Vernetzungstreffen aufmerksam machen: 6. PiA-Politik-Treffen in Berlin am 22.9.2014, weitere Infos werden folgen. Wir unterstützen Hamburger Mitglieder, sprich: PiA und Junge Psychotherapeuten, wenn Sie dort hinreisen und mitwirken möchten. Mehr Informationen erhalten Sie bei Johannes Frey (johannesfrey@dptv.de ) und Kerstin Sude (kerstinsude@dptv.de). Mittlerweile bewegen die "PiA-Themen" auch immer stärker die Psychologie- und Pädagogik-Studierenden, denn hier werden mit einer Reform Zukunftsweichen gestellt. Nach dem Motto "Bundesweite Aktionen Juni 2014 - auch in Deiner Stadt!" fanden in diesem Zusammenhang bereits mehrere spannende PiA-Aktionen mit Studierenden statt. Beispielsweise initiierte die Fachschaft der Psychologie der Universität Hamburg mit Hamburger PiA am 1. Juni einen Flashmob II vor dem Hamburger Rathaus. Impressionen finden Sie unter www.piapolitik.de

PiA News vom 22.04.2014

PiA-Politik-Treffen

Am 24.3.2014 hat das PiA-Politik-Treffen in Berlin zum 5. Mal stattgefunden. Es ging um die stärkere Vernetzung und Mobilisierung von Studierenden, PiAs und Jungen Psychotherapeutinnen und  Psychotherapeuten, um die Ausbildungsreform und die Zusammenarbeit mit Ver.di. Es gab Vorträge von Ute Bertram (Bundestagsabgeordnete/CDU) und Herrn Herbert Weisbrot-Frey (Ver.di) zum Thema PEPP, welches im Anschluss kontrovers diskutiert wurde. Weitere Aktionen, um medienwirksam auf die Situation der PiAs aufmerksam zu machen wurden geplant und sollen am 4.6. dieses Jahr bundesweit durchgeführt werden.

Mindestlohn für PiA?

Nachdem die DGVT und der VPP jeweils in einer Pressemitteilung den "Mindestlohn für PiA" als eine angemessene Forderung zur Vergütung der PiA darstellten, hat die DPtV in einer Stellungnahme noch einmal deutlich gemacht, dass es keinesfalls zu begrüßen sei,  PiA künftig im Niedriglohnsektor anzusiedeln. Für eine grundlegende Verbesserung der Situation wird es auch in Zukunft wichtig sein, auf den Reformbedarf der Psychotherapeutenausbildung hinzuweisen und sich nicht mit einem Mindestlohn zufrieden zu geben, denn so wird die Umsetzung einer angemessene Vergütung sicher nicht voran getrieben.
Den Wortlaut der DPtV-Stellungnahme finden Sie hier: http://piaportal.de/news.html

Tarifverhandlungen zwischen Krankenhausarbeitgeberverband Hamburg (KAH)  und Ver.di

Nachdem es bei den ersten Verhandlungen am 28. März kein Angebot von den Arbeitgebern gab,  rief Ver.di für den 8.4.2014  zum Warnstreik in den Krankenhäusern des KAH (Asklepios Kliniken Hamburg und UKE) auf. In den Forderungskatalog wurde wieder die angemessene Bezahlung der PiA aufgenommen, aber es geht auch um die Lohnerhöhung der angestellten PsychologInnen und PsychotherapeutInnen. Weitere Infos sind bei Ver.di zu finden.

PiA News vom 26.01.2014

PiA-Netz Hamburg

Auf dem Treffen des PiA-Netzes Hamburg am 10.12.2013 wurden unsere DPtV-Landesvorstandsmitglieder Johannes Frey und Kerstin Sude in die Bundes-PiA-AG von Ver.di gewählt. So kann die Vernetzung der Hamburger Aktivitäten mit der Bundesebene innerhalb von Ver.di weiter vorangetrieben werden. An Ver.di-Vernetzung interessierte PiA (z. B. an der AG Psychiatrie) können sich gerne melden unter johannesfrey@dptv.de  oder kerstinsude@dptv.de

5. Bundesweites PiA-Politik-Treffen

Das 5. bundesweite PiA-Politik-Treffen  findet am 24.März 2014 in Berlin statt. Interessierte PiA melden sich bitte bei Kerstin Sude unter kerstinsude@dptv.de

PiA News vom 09.12.2013

PiA-Treffen bei Ver.di am 10.12.2013

Es steht ein wichtiges PiA-Treffen bei Ver.di an. Im nächsten Jahr gibt es wieder Tarifrunden in einigen Hamburger Krankenhäusern, und es ist wichtig, unsere Forderung nach einer angemessenen Vergütung in die Verhandlungen einzubringen. Eine gute Organisation der PiA ist hierfür dringend nötig. Außerdem geht es auf dem Treffen um die Wahl von Hamburger Entsandten für die bundesweiten Treffen der ver.di-Fachkommission. Wer aus Hamburg hat Interesse? Auch für die Wahl ist eine rege Teilnahme von PiA beim kommenden Treffen wichtig. Die offizielle Einladung und weitere Informationen sind unter: www.pia-netz-hamburg.de zu finden.

Termin: Dienstag, den 10. Dezember um 19:00 Uhr. Sitzungsraum „St. Pauli“, Ebene 6, Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg

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Video mit PiA-Protest soll es allen zeigen

Aufmerksam machen möchten wir auf eine erneute, sehr gelungene verbändeübergreifende PiA-Aktion. Es handelt sich um die Fertigstellung und Veröffentlichung des PiA-Protest-Spots II zur „PiA-Misere“ und mit Impressionen vom bundesweiten Flashmob am 9.9.2013, dem „Streik“ zum Stillstand der PsychThG-Reform. Link zum Video: http://piapolitik.de/video/

Mehr Infos zu den Aktionen dazu finden Sie in unserem PiAPortal (www.PiAPortal.de) wie auch unter der verbändeübergreifenden Aktionsseite www.piapolitik.de

PiA News vom 28.08.2013

PiA-Politik 2.0“ zum Mitmachen!

Termin 1 → 09.09.2013, 19:00 Uhr: Flashmob in Berlin und möglichst auch in Hamburg

Nach dem Motto „Stillstand seit 1999: Reform jetzt!“ sind für den 09.09.2013 um 19:00 Uhr in vielen Städten 5-minutige „Freeze-Flashmobs“ geplant. Aktuelles zum verbändeübergreifenden bundesweiten Aufruf: „Macht mit! Organisiert! Kommt dazu, damit diese Aktion gelingt!“ findet sich in Kürze im DPtV-PiAPortal www.piaportal.de sowie beim Webauftritt des „PiA-Politik-Treffens“ www.piapolitik.de.

Aus der Aktion Flashmob soll wieder ein öffentlichkeitswirksamer Video-Spot entstehen. Um auch in Hamburg einen wirkungsvollen Flashmob auf die Beine zu stellen, bedarf es Ihrer Unterstützung. Wir treffen uns zur Organisation am 5.9. um 19:30 Uhr bei ver.di, abrufbar in Kürze auch unter www.pia-netz-hamburg.de. Dort werden wir gemeinsam den Ort für einen hamburgischen Flashmob festlegen.

Termin 2: → 23.09.2013: 4. PiA-Politik-Treffen von 09:30 bis 17:30 Uhr in Berlin

Eingeladen wird erneut verbändeübergreifend. Auch die DPtV möchte interessierte Studierende, PiA oder PsychotherapeutInnen (PP/KJP) ihres Verbands ermuntern, am PiA-Politik-Treffen teilzunehmen. Junge Psychotherapeuten der DPtV können formlos einen Reisekostenzuschuss beantragen (begrenztes Kontingent). Für das 4. PiA-Politik-Treffen lautet das Motto: „Was können wir konstruktiv zum Reformprozess beitragen?“

Im DGB-Gewerkschaftshaus (Keithstr. 1+3, 10787 Berlin, U-Bhf. Wittenbergplatz) stellt das Organisationsteam, bestehend aus Manuel Becker (PiA für gerechte Bedingungen!), Peter Freytag (VPP/BDP), Ariane Heeper (DGPT), Ricarda Müller (DFT), Ariadne Sartorius (bvvp), Katharina Simons (PiA für gerechte Bedingungen!) und Kerstin Sude (DPtV), erneut ein breites Bündnis her.

Auf der Tagesordnung stehen zwei Vorträge: Input 01: Peter Lehndorfer, BPtK, zum Stand der Reform, Input 02: Mitarbeiter/-in des BMG, zum Stand der Reform (angefragt) sowie eine Diskussion mit den Referenten/-innen und strategische Überlegungen: Was können Aktive der PiA-Politik konstruktiv und inhaltlich zum Reformprozess beitragen?

Außerdem: Nach der Wahl ist vor der Wahl! PiA-Politik nach der Wahl und 2 weitere Kurzbeiträge: 1. PiA auf dem Klageweg sowie 2. Qualitätskriterien und Transparenz am Institut – Was können wir tun?

Ein Brainstorming zu neuen Aktionen rundet das ambitionierte Programm ab. Über teilnehmende Verbandsmitglieder freuen wir uns. Weitere Fragen zu den o.g. Terminen gern an kerstinsude@dptv.de Ihre Anmeldung richten Sie bitte direkt bis zum 15.09.2013 an info@piapolitik.de . (KS)

7. Landes-PiA-Treffen am 23.20.2013

Auch die Hamburger Psychotherapeutenkammer beschäftigt sich mit dem Thema Psychotherapie-Ausbildung. Es wird am 23.10. um 19:30 eine Kammerversammlung zum Thema „Zukunft des Berufsbildes und Reform der Psychotherapieausbildung“ geben. Unser 7. Landes-PiA Treffen haben wir aus diesem Grund zeitlich und örtlich dieser Veranstaltung angepasst, so dass wir mit allen PiA gemeinsam vom Landes-PiA Treffen zur Kammerversammlung gehen können. Für das PiA-Treffen haben wir diesmal ein anderes Format gewählt, um uns in gemütlicher Atmosphäre austauschen zu können.

Das 7. Landes-PiA Treffen findet am 23.10.2013 um 18.00 Uhr im Restaurant Michelangelo, Holstenwall 13, 20355 Hamburg statt. Eine gesonderte Einladung folgt demnächst. (JF)

Wissenswertes für PiA

Studierende beschäftigen sich mit Ausbildungsreform (Bundesweite Psychologie Fachschaften Konferenz  in Hamburg)

Bei einem Bundesweiten Treffen der Psychologie Fachschaften mit VertreterInnen von Ver.di (Michael Stock), der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (Dr. Theresa Unger) und der DPtV (Johannes Frey) wurden die verschiedenen Modelle einer Ausbildungsreform vorgestellt und diskutiert. Es ging aber auch immer wieder um die Grundvoraussetzungen der Ausbildung. Neben der fehlenden Vergütung während der Praktischen Tätigkeit sind die Zulassungsvoraussetzungen für die Ausbildung nicht geklärt. Durch die Umstellung von Diplom auf Bachelor/Master unterscheidet sich die Zulassung zur bundesweit anerkannten Ausbildung von Bundesland zu Bundesland. Über einen Master als Voraussetzung für die Ausbildung für sowohl den PP- wie KJP- Bereich herrschte Einigkeit. Mit den verschiedenen Modellen für eine Ausbildungsreform werden sich die Psychologie Fachschaften in der kommenden Zeit auseinandersetzen, um dann eine Stellungnahme zu formulieren.

Es gab außerdem ein Treffen zwischen DPtV Landesvorstandsmitgliedern und der Psychologie Fachschaft an der Hamburger Uni, in der die Zusammenarbeit zwischen DPtV und den zukünftigen PiA ausgebaut wurde. Es ist unerlässlich, die zukünftigen PiA bereits während des Studiums in die Diskussion zur zukünftigen Ausbildung mit einzubeziehen.

Landestreffen der DPtV-PiA

Am 23.10.2013 um 19.00 Uhr steht das nächste Landestreffen der DPtV- PiA an. Treffpunkt und  Thema wurden bewusst noch nicht festgelegt und sollen in einer Umfrage unter den PiA der DPtV-Landesgruppe Hamburg, die in den nächsten Tagen gestartet wird, ermittelt werden.
Eine gesonderte Einladung zum PiA-Treffen wird im Herbst versandt.
Im Sinne einer guten Planung freuen wir uns aber jetzt schon über Anmeldungen beim Vorbereitungsteam: Ricarda.Mueller@t-online.de.

Planung des 4. PiA-Politik-Treffens

Aktuell laufen die Planungen für das 4. PiA-Politik-Treffen für bundesweit aktive PiA und berufspolitisch Interessierte, welches am 23. September 2013 in Berlin stattfinden wird. Wie üblich wird einen Tag später die Bundeskonferenz PiA (Bundespsychotherapeutenkammer), zu der 2x jährlich die PiA-Landessprecher/innen der Kammern reisen, tagen. Das Kammer- und verbändeübergreifende PiA-Politik-Treffen hat jetzt eine eigene Domain, die sich z. Zeit noch im Aufbau befindet: http://piapolitik.de/ In den letzten PiA-News unseres Bundesmitgliederbriefes informierten wir ausführlich zum gelungenen "Protest-Video" sowie zum letzten PiA-Politik-Treffen im März. Aktuelle Informationen und geplante Aktionen lassen sich im PiAPortal (www.piaportal.de ) verfolgen. Vertiefende Infos zu den Treffen lassen sich auch im Wiki finden: http://psychotherapeutenwiki.de Interessierte DPtV-Mitglieder, die den 23.9. mitgestalten und und dort teilnehmen möchten (Reisekostenerstattung kann voraussichtlich übernommen werden), melden sich gern bei kerstinsude@dptv.de.

PiA-Protest-Video

Auf dem DPtV-PiA-Portal unter http://www.piaportal.de/ ist das erfolgreiche und sehr sehenswerte PiA-Protest-Video zu sehen, das vom PiA-Politik-Treffen initiiert und unter maßgeblicher organisatorischer und finanzieller Beteiligung der Berufs- und Fachverbände erstellt wurde. Für die DPtV war Kerstin Sude in der Vorbereitungsgruppe vertreten.

Nutzung von Signatur "Psychotherapeut/in i.A." untersagt

Ist der Begriff "PiA" für AusbildungskandidatInnen ein Auslaufmodell? Eine Psychotherapeutin in Ausbildung (Bayern) wurde im Frühjahr gerichtlich verwarnt, da sie ein Schreiben mit der Signatur "Psychotherapeutin i.A." versehen hatte. Das Gericht reagierte streng und sah darin einen Straftatbestand, da der Titel "Psychotherapeut/in" geschützt ist. Die PiA musste 500 Euro Strafe zahlen, das Verfahren wurde daraufhin eingestellt. Die Psychotherapeutenkammer Hamburg reagierte prompt und informierte mit einem Schreiben ihre in Ausbildung befindlichen Mitglieder. Die PTK Hamburg nutzt seitdem (PiA(P)) als Kürzel, dies steht für Personen in Ausbildung zum Psychotherapeuten. Auch der Jurist der DPtV prüft den o.g. Fall, das Ergebnis ist noch ausstehend. In jedem Fall raten wir PiA davon ab, E-Mails oder andere Schreiben mit "Psychotherapeut/in i.A." zu unterzeichnen.

PiA-Protest-Spot brandmarkt unhaltbare Honorierungsmodalitäten

Psychotherapeuten in Ausbildung werden trotz ihrer andauernden Proteste immer noch nicht entsprechend ihrer geleisteten Arbeit vergütet.

So erhalten sie in der vorgeschriebenen klinischen Praxisphase (1.800 Stunden) wenig bis gar kein Gehalt. Dieser unhaltbare Zustand wird mit dem neuen PiA-Protest-Video einmal mehr deutlich.

In einer Pressemeldung vom 17.3. betont unser Landesvorstandsmitglied Sude, die sich stark an der Entwicklung des verbändeübergreifenden Spots beteiligte: "Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass wir nach dem vollendeten Studium qualifizierte Arbeit leisten und dafür kein angemessenes Gehalt erhalten."

Der Spot darf und soll verbreitet werden, weitere Infos unter:

http://www.piaportal.de
http://www.youtube.com/user/piaportal
http://pia-im-streik.de

PiA-News vom 28.1.2013

6. DPtV-Landes-PiA-Treffen

Am 30.01.2013 um 19.00 Uhr steht das nächste Landestreffen der DPtV für PiA an (siehe auch unter „Veranstaltungsankündigungen“).

Die psychotherapeutische Landschaft in Deutschland wird zunehmend vielfältiger. Was bedeutet es für uns angehende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, wenn es neben der niedergelassenen Praxis oder einer Anstellung im Krankenhaus noch Tätigkeitsfelder in anderen Versorgungsstrukturen gibt? Zu diesem Thema präsentieren unsere ReferentInnen zwei spannende Kurzvorträge, an die sich eine Diskussion mit den TeilnehmerInnen anschließen wird.

Der Referent Stefan Meyer-Kaven ist Geschäftsführer der „Abitato Managementgesellschaft seelische Gesundheit GmbH“, die 2010 mit mehreren Krankenkassen einen Vertrag zur integrierten Versorgung geschlossen hat und im Rahmen des „Netzwerk psychische Gesundheit (NwpG)“ aktuell 1.000 psychisch kranke Menschen in HH und Schleswig-Holstein betreut.

Die Referentin Dipl.-Psych. Heike Peper ist DPtV-Landesvorsitzende/ Bundesdelegierte, Mitglied im Vorstand der Psychotherapeutenkammer Hamburg und Mitglied in der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg.

Wichtige Einzelfallentscheidungen für PiA Bezahlung


Zum ersten Mal ist es zwei PiA gelungen, vor Gericht eine nachträgliche Vergütung ihrer praktischen Tätigkeit zu erkämpfen. Durch eine exakte Dokumentation ihrer Tätigkeiten während der praktischen Tätigkeit hat eine PiA vor dem Arbeitsgericht Hamburg Recht bekommen, dass ihre Tätigkeit kein Praktikum, sondern eine Arbeit ist, die entsprechend vergütet werden muss. Im Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm wurde die fehlende Vergütung der praktischen Tätigkeit für sittenwidrig erklärt. Die Urteile sind auf dem PiA-Portal der DPtV zu finden. Beide Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Da eine Revision zugelassen wurde, ist damit zu rechnen, dass die Verfahren in die nächste Instanz gehen werden.

Die Konsequenzen der Urteile sind noch nicht abzusehen und werden zurzeit noch von der DPtV geprüft. Politisch sind die Urteile insofern als Erfolg zu werten, dass die Forderung einer tariflichen Bezahlung der praktischen Tätigkeit damit untermauert wird. Die Feststellung, dass es sich bei der praktischen Tätigkeit um ein Arbeitsverhältnis handelt, für das eine tarifliche Bezahlung erfolgen muss, könnte allerdings problematisch im Hinblick auf die Anrechnung dieser Arbeitszeit als praktischer Teil der Psychotherapieausbildung sein. 

Was PiA tun sollten, ist eine detaillierte Dokumentation ihrer Tätigkeiten während der praktischen Tätigkeit anzulegen.

Eine erste Einschätzung des Justiziars der DPtV, Herrn Dr. Plantholz steht unter: http://piaportal.de/news2+M583700da5dc.html .

Hamburger Impulse: „Neue Perspektiven für eine Psychotherapeutenausbildung"


Am 16.1.2013 fand in der Hamburger Landesvertretung in Berlin, initiiert von der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, die Veranstaltung „Hamburger Impulse - Neue Perspektiven für die Psychotherapeutenausbildung“ statt.

Mit berufspolitisch versierten GesprächspartnerInnen wurde nach den Impulsvorträgen der Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks und von Prof. Dr. Rainer Richter das Ausbildungsreformthema kritisch unter die Lupe genommen. Auf dem Podium diskutierten neben Prof. Richter  Dr. Sabine Trautmann-Voigt, Leiterin der Köln-Bonner Akademie für Psychotherapie, Prof. Dr. Jürgen Margraf, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Prof. Dr. Bernhard Strauß, Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena und Projektleiter des BMG-Forschungsgutachtens zur Ausbildung von Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen sowie als Stimme der JP/PiA aus dem DPtV-SprecherInnenteam Kerstin Sude.

Angemeldet hatten sich rund 60 TeilnehmerInnen, darunter zahlreiche Instituts-, Verbands- und KrankenkassenvertreterInnen, KammerfunktionärInnen sowie Gesundheitspolitik- und BehördenvertreterInnen. Während die Senatorin deutlich in Richtung Sicherung der zukünftigen Patientenversorgung plädierte und Prof. Richter für eine Neubestimmung des zukünftigen Berufsbildes warb, wurden insgesamt die Stimmen für eine baldige Reform des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) laut, v.a., um die Geburtsfehler des PsychThG zu beseitigen.

Prof. Margraf brachte das DGPs-Modell einer Direktausbildung ein (vgl. http://www.dgps.de/meldungen/detail.php?id=6672 ). Auch Kerstin Sude wies darauf hin, dass für die PiA eine Reform überfällig sei, es gebe möglicherweise weitere PiA-Proteste 2013. Ferner benannte sie die aktuelle DPtV-Diskussion um eine an das DPGs-Modell angelehnte, jedoch deutlich erweiterte Direktausbildung (vgl. http://piaportal.de/fileadmin/oeffentlich/Ausbildung/Praesentation_Reform_PT-Ausbildung.pdf ).

Alle Podiumsgäste teilten grundsätzlich das Ziel einer Reform des PsychThG, jedoch wurden unterschiedliche Modelle und Möglichkeiten ins Spiel gebracht. Auf Bundesebene tagt derweil eine Bund-, Länderkommission zum Thema, und auch die Psychotherapeutenkammern haben eine entsprechende Länderrats-AG auf den Weg gebracht. Bis zur Bundestagswahl scheint das Ende der Novellierungsdebatte nicht in Sicht zu sein. Die Senatorin empfahl dem Berufsstand dringend, sich auf ein gemeinsames Vorgehen zu einigen, damit in der neuen Legislaturperiode die für die Reform der Ausbildung notwendige Änderung des PsychThG von der Politik zügig in Angriff genommen werden könne.

DPtV-seitig hoffen wir, dass die hamburgischen Impulse in jedem Fall positiv in die Wahlprogramme der Parteien aufgenommen werden.

Verbändeübergreifendes PiA-Politiktreffen III am 18.3.2013


In der DPtV Bundesgeschäftsstelle traf sich am 9.1.2013 eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des dritten PiA-Politik-Treffens am 18.3. in Berlin, für die DPtV nahmen Stefanie Ulrich und Kerstin Sude teil.

Konsentiert wurde zunächst die abschließende Bearbeitung zweier verbandsübergreifender PiA-Videoclips, die in Zusammenarbeit mit einem Berliner Filmteam nach dem zweiten PiA-Politiktreffen im Zusammenhang mit der großen November-Demo auf den Weg gebracht worden sind. Für das Treffen am 18.3.2013 sind erneut Berichte zum Stand und eine Weiterarbeit der PiA-AGs vorgesehen, ferner werden ReferentInnen für eine Diskussion zum Thema „PiA-Klagen“ (vgl. http://piaportal.de/news2+M54289ffd56c.html) angefragt.

Die Verbände übergreifende Einladung zum 18.3.2013 in das Berliner Gewerkschaftshaus und auch die Tagesordnung werden im nächsten Monat versendet sowie im PiAPortal veröffentlicht.

Ein weiteres gemeinsames Vorbereitungstreffen findet am 22.2.2013 in Berlin statt. Interessierte Landesmitglieder („Junge Psychotherapeuten“), die sich an der Organisation mit beteiligen möchten, melden sich gern bei kerstinsude@dptv.de

PiA-News vom 6.12.2012

Hamburger PiA-Tag der ALLIANZ psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände

Am 6.10.2012 fand der 1. Hamburger PiA-Tag in den Räumen des Café Sternchance statt.
Ca. 50 PiA kamen zu der Veranstaltung. Nach einem ersten Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen gab es anschließend sechs Workshops zu folgenden Themen: Fragen rund um die Ausbildung, Prüfungsvorbereitung, Praxisgründung, Vorsorge im Rahmen des Psychotherapeutenversorgungswerkes, PiA - Politik, sowie Informationen zu den Verbänden, zum PiA-Netz Hamburg und zur Kammerarbeit. Anschließend klang der Tag mit der Möglichkeit eines formlosen Austausches bei einem Abendessen und Tanz aus.

Besonders erfreulich war, dass PiA aus vielen verschiedenen Ausbildungsinstituten gekommen waren und den Tag für Austausch und Vernetzung nutzten. Während und nach der Veranstaltung wurde viel positives Feedback an das Organisationsteam zurückgemeldet.

PiA-Politik-Treffen und verbandsübergreifende PiA-Demo erfolgreich


Am 24.09.2012 fand das zweite verbändeübergreifende PiA-Politik-Treffen in Berlin statt, welches von der DPtV mit organisiert wurde

Judith Lauer (ver.di) referierte zur gewerkschaftlichen PiA-Politik: Es gehe ihr u.a. um die Sensibilisierung von Betriebsräten, die Bekanntmachung des Mustervertrags für die Praktische Tätigkeit, um die angemessene tarifliche Eingruppierung von PiA und approbierten PsychotherapeutInnen auf bundespolitischer Ebene. Doch auch Aktionen und PiA-Netze werden von ver.di unterstützt.

R. Siegel, BuKo PiA-Sprecher, stellte den Diskussionsstand zur möglichen Reform des PsychThG vor (Modelle der Direktausbildung) vor. Trotz vieler Diskussionen und einer im September stattgefundenen Tagung der Bund-Länder-Kommission der Gesundheitspolitik, sind keine Schritte zur Novellierung erkennbar.

Einmal mehr wurde deutlich, dass verbändeübergreifende Aktionen notwendig und sinnvoll sind. Es wuchs der Plan, am 14.11.2012 die 9.000 Protestunterschriften, die 2011/12 gesammelt wurden, dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zu übergeben. Gemeinsames Motto der Protestaktionen: „Ausbeutung beenden, Ausbildungsreform JETZT!“ und die 3 Kernforderungen:1. Klärung des Zugangs zur Ausbildung (Masterniveau!), 2. Angemessene Bezahlung der Praktischen Tätigkeit sowie 3. Reform der Ausbildung - jetzt!

Die DPtV trug viele Unterschriften der PiA-Resolution zusammen, fast 6.000 hatte allein der Verband gesammelt. Ferner wurde ein Filmteam für Protest-Clip und Demo-Dokumentation gebucht. Andere entwarfen Poster, Flyer, Aufkleber. Die AkteurInnen konnten 13 Berufs- und Fachverbände und die Gewerkschaft ver.di mit ins Boot holen, so dass am 14.11.2012 bundesweit über 2.500 PiA, Studierende und Approbierte für eine Ausbildungsreform auf die Straße gingen. Erfolgreich übergaben Röpcke (PfgB), Sartorius (bvvp), Schweizer-Köhn (VPP) und Sude (DPtV) die Unterschriften für Gesundheitsminister Daniel Bahr an Karin Knufmann-Happe,  Abteilungsleiterin im BMG und Oliver Ewald, einem Pressesprecher des BMG. Weitere  Impressionen und Presseecho hier: www.piaportal.de.

PiA-Protest in Hamburg


In Hamburg haben am 14.11.2012 mehr als 200 PiA und Studierende demonstriert. Mit der Unterstützung von Ver.di und der DPtV wurden die Forderungen nach einer bundesweit einheitlichen Regelung für die Zulassung zur Psychotherapieausbildung sowie nach einer angemessenen Vergütung während der praktischen Tätigkeit in der Klinik in die Öffentlichkeit getragen. Beim Auftakt der Demonstration, die vom Gewerkschaftshaus zum Sitz der Krankenhausgesellschaft führte, überbrachte Heike Peper die solidarischen Grüße der DPtV-Landesgruppe und bekräftigte die Unterstützung der PiA in ihren berechtigten Forderungen. Sie verlas auch die einstimmige Resolution des Deutschen Psychotherapeutentages, in der die PiA-Proteste unterstützt werden. Desweiteren sprachen Claus Gieseke vom BDP sowie eine Betriebsrätin der Asklepios-Klinik Nord  ein Grußwort. Als die lautstarke und lebendige Demo vor der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft ankam, hielt Herr Prof. Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer und der Hamburger Psychotherapeutenkammer, eine kurze Rede und sagte die weitere Unterstützung der PiA-Forderungen nach einer Ausbildungsreform durch die Kammern zu. Schließlich schilderte Frau Katz-Biletzky, eine PiA-Kollegin, noch einmal die unhaltbare Ausbildungssituation sowie die dringend notwendigen Reformen. Vielen Dank an alle, die die Proteste unterstützt haben.

Pia News vom 20.06.2012

PiA-News: Keine Berücksichtigung der PiA im Tarifvertrag KAH

Nachdem ver.di fristgemäß die Tabellen der Monatsentgelte im Tarifvertrag KAH (TV-KAH)  gekündigt hat, haben sich die Hamburger PiA eingesetzt, um endlich auch im Tarifvertrag berücksichtigt zu werden. Der TV-KAH ist ein Tarifvertrag zwischen ver.di und den Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf und dem universitären Herzzentrum. An den vielen Hamburger Krankenhäusern für die dieser Tarifvertrag gilt,  sind viele PiA beschäftigt, die aber nicht die Bezahlung und die Rechte des Tarifvertrages erhalten. Deshalb ist die Forderung der PiA klar und angemessen. Die PiA müssen als Beschäftigte im KAH Bund auch unter den Tarifvertrag fallen.

Bereits zu den ersten Verhandlungen zwischen ver.di und den Arbeitgebern haben die PiA zahlreiche Aktionen an verschiedenen Hamburger Kliniken veranstaltet, um auf die Situation der PiA aufmerksam zu machen. Nach dem Scheitern der ersten Verhandlungsrunde sind die PiA auch dem Aufruf von ver.di zum Streik gefolgt und haben zusammen mit rund 2000 anderen Beschäftigten am 23. April mit einem Protestmarsch vom Besenbinderhof zum Asklepios Klinikum St. Georg ein Zeichen gesetzt.

Anschließend kam es am 7. Mai zu einer Einigung zwischen ver.di und den KAH- Betrieben. Einige der Ergebnisse sind eine Lohnsteigerung ab März 2012 um 3,5% und jeweils um 1,4% in zwei weiteren Schritten im Jahr 2013. Außerdem wurden Zulagen für Fachweiterbildungen (100€) und Zusatzqualifikationen (35€) durchgesetzt.

Die erreichten Verbesserungen gelten aber nach wie vor nicht für PiA. Die PiA werden weiterhin für 300€ bis 400€ im Monat in den betreffenden Krankenhäusern arbeiten müssen. Auch andere übliche ArbeitnehmerInnen-Rechte, die mit einem Tarifvertrag gesichert werden, gelten nicht für die PiA. Es bleibt also weiterhin die Aufgabe für die Profession und die PiA in Hamburg, für eine angemessene Bezahlung und tarifliche Regelungen während der Praktischen Tätigkeit zu kämpfen und so endlich eine Anerkennung für die wertvolle Arbeit der PiA zu erreichen.

Weitere Informationen zu den Tarifverhandlungen sind unter:

http://gesundheit-soziales.hamburg.verdi.de/krankenhaeuser/krankenhaus-arbeitgeberverband-hamburg zu finden. (JF)

 

5. DPtV-Landes-PiA-Treffen 9.5.2012, 19.00 Uhr

Mittwoch, 9.5.2012, 19.00 Uhr KV Hamburg
Humboldtstr. 56, 22083 Hamburg


Thema: „Von Haftpflicht bis Rente, von Berufsunfähigkeit bis Steuer“

Referentin: Dipl. Psych. Gerda Krause, stellvertr. DPtV-Landesvorsitzende

Pia News vom 29.02.2012

4. DPtV-Landes-PiA-Treffen

Eine wichtige Veranstaltung für alle PiA war das vierte DPtV Landes-PiA-Treffen am 25.1.2012  in Hamburg, in dem die zentralen Themen die Vernetzung und der Erfahrungsaustausch waren. Hier ging es auch um weitere Vernetzungsmöglichkeiten mit Hilfe von neuen Medien. Besonders deutlich wurde aber auch der Wunsch, Treffen unter PiA zu organisieren, um einen sozialen Austausch zu ermöglichen. In einem Kurzvortrag stellte Frau Ricarda Müller die Möglichkeiten dar, in den Ausbildungsinstituten eine PiA-Vertretung aufzubauen. Im anschließenden Austausch mit PiA von verschiedenen Ausbildungsinstituten wurde deutlich, wie viel Bedarf und wie viele Möglichkeiten es für die Verbesserung der Ausbildungsbedingungen gibt. Auch mehr Austausch mit erfahrenen niedergelassenen psychologischen Psychotherapeuten wünschten sich die PiA. Unter www.piaportal.de und per E-Mail wird der Termin für das nächste Treffen angekündigt, in dem Versicherungsfragen für PiA geklärt werden sowie weitere wichtige Informationen für PiA bereitgestellt werden.

PiA-Netz Hamburg

Das PiA-Netz-Hamburg hat in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal bei Verdi getagt (19.1. und 7.2.). Aktuell stehen Tarif-Verhandlungen beim Krankenhausarbeitgeberverband Hamburg (KAH) an, in denen auch die PiA ihre Forderungen nach einer angemessenen Bezahlung durchsetzen wollen. Für die Vorbereitung auf die Tarifverhandlungen wurde erneut deutlich, wie wichtig die Vernetzung der PiA ist, denn umso mehr PiA Mitglied bei Ver.di sind und werden, desto nachdrücklicher kann und wird Verdi die Tarif-Forderungen der PiA gegenüber dem KAH vertreten. Es wurde also auch diskutiert, wie man möglichst viele PiA erreichen kann. Ein weiteres Treffen des PiA-Netz-Hamburg ist bereits für den 20.3. 2012 um 18.30 Uhr, Besenbinderhof 60, geplant. Wie immer sind alle PiA herzlich eingeladen und alle weiteren Infos unter www.pia-netz-hamburg.de zu finden. 

Pia News vom 19.12.2011

Gelungener Mittags-(Streik-)Streich der Hamburger PiA vor dem UKE!

Fast 200 PiA beteiligten sich am 8.12.2011 ab 12 Uhr am Mittags-Streich vor der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf. Dies war ihr Beitrag zur bundesweiten PiA-Protestwoche. Einen Redebeitrag zu den Forderungen gab es vom DPtV-Landesvorstandsmitglied Kerstin Sude, Mit-Initatorin des PiA-Netz-Hamburgs sowie in der Kammer und bei ver.di aktiv für die PiA. Außerdem sprach Michael Schüler, Dipl. Psych. am UKE und Vertrauensmann der dortigen ver.di Betriebsgruppe. Alle Anwesenden solidarisierten sich frei nach dem Motto "Wir geben unser letztes Hemd" (vgl. www.pia-im-streik.de ) mit den Berliner PiA-AktivistInnen und denen anderer Städte. Das war ein starker, lauter Demozug mit fröhlichen Teilnehmer/innen zu einem nach wie vor ernsten Thema. Die PiA und ihre UnterstützerInnen haben vor dem UKE entsprechenden Krach gemacht. Es handelte sich um eine der größten PiA-Protestaktionen der letzten fünf Jahre, was einmal mehr deutlich macht: Ein PsychologInnen-Gehalt für die Praktische Tätigkeit ist überfällig! Dank an dieser Stelle allen, die kamen und sich für den lauten Protest engagierten. FOTOS und mehr unter: http://www.facebook.com/PiANetzHamburg & dem DPtV PiA-Portal. (KS)

DPtV unterstützt Großdemo in Berlin

Mit einer Großdemo im Herzen Berlins kam es am 8.12.2011 mit über 400 streikenden PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA) zum Höhepunkt der Berliner Streikwoche. Lautstark wurde v.a. eine angemessene Bezahlung während der Praktischen Tätigkeit gefordert. Auch viele Nicht-PiA zeigten sich solidarisch und unterstützten die Aktion. Nach der ersten Kundgebung vor dem Verwaltungsgebäude der Charité Mitte gab es weitere Kundgebungen beim Marburger Bund und dem Bundesministerium für Gesundheit. Nachdem das Brandenburger Tor durchschritten wurde, endete die Demo mit einer Abschlusskundgebung vor dem Deutschen Bundestag. Die Streikenden verschafften sich mit zahlreichen Megaphonen und dem ver.di- "Demo-Car" Gehör, verteilten Informationsmaterial und kamen mit PassantInnen über die Situation der PiA ins Gespräch.
Unterstützt wurden die Streikenden auch von den Berufsverbänden. Frau Barbara Lubisch, stellv. Bundesvorsitzende der DPtV, und Frau Rupf-Bolz, Vertreterin des bvvp, unterstützten in ihren Reden die Forderungen der PiA.
Der Hamburger DPtV-PiA-Kollege Johannes Frey nahm als Hamburger Vertreter an der Berliner Demonstration teil und bekundete damit die Solidarität der Hamburger PiA-KollegInnen.
Während der Demonstration wurden die Forderungen des Positionspapiers der Berliner PiA an die Berliner Kliniken und die Politik gerichtet. Es wird eine leistungsgerechte Vergütung im Rahmen von Tarifverträgen gefordert, eine Unterstützung der Ausbildungsfinanzierung durch die Regierung sowie die Sicherung der psychotherapeutischen Versorgung.
Erfreulich: Nicht  nur in Berlin und Hamburg, auch in Hannover, Köln, Wiesbaden und München gab es Protestaktionen von PiA. (JF)

PiA-Streik-Ticker

Der bundesweite "Streik-Ticker" (Blog) unter www.pia-im-streik.de  informiert zu Links, zur Pressekonferenz vom 8.12., Streik-Flyer, PiA-Protest-Rap, ePetition, ver.di-Treffen, PiA-Protest auf Facebook, Forderungen sowie Infos über weitere Termine und Aktionen. Hamburger PiA der DPtV waren bei allen Protesten zahlreich vertreten, weitere aktive PiA sind willkommen! (KS)

Nächste PiA-Termine:

Do, 19.1.2012 Treffen mit ver.di und dem PiA-Netz-Hamburg: 18:30 bis 20:30 Uhr. Ort: City (Hbhf.) im Besenbinderhof 60, Gewerkschaftshaus, Raum St. Pauli, Ebene 6. Dort wird es u.a. einen Rückblick zu den Aktionstagen, dem Mittags-Streich und die Frühjahrsplanung für weitere gemeinsame PiA-Aktionen geben.

4. DPtV Landes-PiA-Treffen in Hamburg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

um den guten Austausch der Hamburger PiA weiter zu führen, möchten wir Sie zum 4. Hamburger DPtV-PiA-Treffen einladen:

Zeit: Mittwoch den 25.01.2012 um 19:00 Uhr
Ort: Ärztehaus HH, Humboldtstr. 56, 22083 Hamburg (Nähe U-Bahn Mundsburg)
Raum: siehe Aushang im Foyer

Die PiA-Kolleginnen Angelika Weigel und Ricarda Müller freuen sich über Ihre Teilnahme rund um das Thema „Vernetzung und Erfahrungsaustausch“ und haben dazu folgendes vorbereitet:

  • Kurzvortrag Ricarda Müller: Interner Strukturaufbau in Ausbildungsinstituten sowie Vernetzungsmöglichkeiten der PiA zwischen den verschiedenen Ausbildungsinstituten. 
  • Was bewegt uns PiA vor, im und nach der Praktischen Tätigkeit, das Finden eines Platzes zur Prakt. Tätlichkeit, Diskussion und Austausch bzgl. Supervision / Anleitung während der Prakt. Tätigkeit, Ambulanzkapazität & Raumangebot der Institute, Ausbildungsbedingungen, Weitervermittlung von Pat. etc. 
  • Interaktiver Impulsworkshop: Was könnte für PiA der DPtV in 2012 passieren?

Im Sinne einer guten Planung freuen wir uns über eine kurze Anmeldung ricarda.mueller@t-online.de

Die Einladung finden Sie als pdf-Dokument auch hier.

PiA-News vom 04.11.11

3. Hamburger DPtV-PiA-Treffen

 Am 05.10.2011 lud die DPtV zum 3. Mal Hamburger PiA ein, um diesmal zum Erwerb eines Kassensitzes, zum Procedere der Nachbesetzung von Psychotherapiepraxen u.a. zu informieren. Gerda Krause, Hamburger Landesvorstands-Mitglied, begrüßte mit den PiA  Ricarda Müller, Angelika Weigel und Kerstin Sude (ehem. PiA) zahlreiche Interessierte zu einem Info- und Erfahrungsaustausch. Sie  eröffnete ihren Vortrag mit einem Überblick über das Versorgungsstrukturgesetz und mit Erläuterungen bezüglich der bisherigen (reformbedürftigen) Bedarfsplanung. Von besonderem Interesse waren Kriterien der Praxisübernahme oder zum allg. Praxiseinstieg, doch auch der Erwerb eines halben Praxissitzes oder andere Einstiegsmodelle wie Jobsharing spielten eine Rolle. Zum Ende wurden Erfahrungen zum Praxisassistenzmodell ausgetauscht. Während dieses Modell z.B. in Hessen und anderen Bundesländern erfreulich breite Anwendung findet, gibt es kaum Erfahrungen im Hamburger Raum. Es wurde deutlich, dass auch ein Wissensmangel bei den PiA zur Thematik besteht und das Thema auch vom Verband befördert werden könnte. Erste  Infos  sind im PiA-Portal unter WikiPiA: http://piaportal.de/wikipia+M5551bff16e2.html.) zu finden. Die Vortragsfolien des Treffens stehen im Mitgliederbereich der Landesgruppe auf der DPtV-Homepage unter www.dptv.de  zur Verfügung.

 Planung des 4. Hamburger DPtV-PiA-Treffen

 Es besteht auch für das  4.Treffen die Möglichkeit bei der Terminfindung mitzuwirken: http://www.doodle.com/xxd6bcve648gg94cThematisch wird es voraussichtlich um den aktuellen Stand der regionalen und bundesweiten PiA-Vernetzung gehen, u.a. mit Bericht von der derzeit aktiven Berliner PiA-Bewegung und der Idee eines gemeinsamen Aktionstages. Des Weiteren bestand bereits länger der Wunsch nach Austausch über die hamburgischen Ausbildungs- und Prüfungsbedingungen.

Kooperationen mit ver.di

Leider kamen zum letzten PiA-Netz-Hamburg-Treffen nur wenige TeilnehmerInnen, dafür kam eine engagierte Berliner Kollegin, die mit Verve von den Berliner PiA-Aktionen berichtete, die dort von der DPtV mit unterstützt werden. In Planung sind neue Info-Flyer für Hamburger PiA, sowie der Aufbau einer Facebook-Seite. Das PiA-Netz-Hamburg heißt auch bei ver.di neue PiA willkommen! Das nächste Treffen findet am 17.11.2011 um 18:30 Uhr statt, mehr unter: www.pia-netz-hamburg.de .

 PiA und neu Approbierte treffen sich mit Bundesvorstand

Am 14.10.2011 trafen sich DPtV PiA und neu Approbierte des Verbands mit dem Bundesvorstand in Berlin. Auf der Tagesordnung standen wie auch in Hamburg ein Bericht zum erfolgreichen zweiten Berliner PiA-Protesttag am 7. Sept. 2011, die Weiterentwicklung des PiA-Portales (http://www.piaportal.de/), die Kooperation auf Bundesebene mit ver.di sowie eine Umfrage zu neu Approbierten. Die angehenden PsychotherapeutInnen trafen sich auch mit dem Bundesvorstand, um ein gemeinsames Forum der „Youngster“ in der DPtV zu bilden. Dabei  ging es im ersten Schritt um einen länder- und fachkundeübergreifenden Informations- und Erfahrungsaustausch, um die speziellen Anliegen der PiA und neu Approbierten im Verband stärker abbilden zu können. Im zweiten Schritt wählte die DPtV-Initiative „Junge Psychotherapeuten“ dann ein SprecherInnen-Team, bestehend aus: Monika Brandstetter (PiA, Bayern), Lisa Brendel (PiA, Bayern), Florian Hänke und Stefanie Ulrich (PiA, Berlin), Felix Jansen (PiA, NRW), Sabine Wald (PiA, Hessen) und Kerstin Sude (neu Approbiert, Hamburg). In der Arbeitsgruppe sind weitere interessierte PiA und neu Approbierte herzlich willkommen. Die Gruppe versteht sich als offene Initiative. Hamburger Interessierte wenden sich bitte an Kerstin Sude (sude@pia-netz-hamburg.de ).

4. DPtV-PiA-Treffen

Der nächste Termin wird über Doodle vereinbart:

www.doodle.com/xxd6bcve648gg94c

3. DPtV-Landes-PiA-Treffen

Am 5.10.2011 fand unter reger Beteiligung das 3. DPtV-Landes-PiA-Treffen statt. Die stellvertr. DPtV-Landesvorsitzende Gerda Krause informierte über das geplante Versorgungsstrukturgesetz und die damit verbundenen Veränderungen besonders in Bezug auf Zulassung, Übernahme eines ganzen oder halben Praxissitzes, Berufsausübungsgemeinschaften, z.B.Gemeinschaftspraxis, Job-Sharing oder Anstellung in einer Praxis.

Die Folien des interessanten Vortrag sind unter "Wissenswertes für Mitglieder" zu finden.

PiA News vom 20.04.2011

20.04.2011

PiA-Liste bei Kammerwahl erfolgreich

Wie erstmalig in der vergangenen Legislaturperiode haben es erneut zwei Vertreterinnen der PiA-Liste-Hamburg geschafft, in die Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hamburg (PTK) gewählt zu werden. Kerstin Sude (TP) und Johanna Courtel (VT) werden sich in den kommenden vier Jahren in der PTK gegen Existenzgefährdende Ausbildungsbedingungen einsetzen.

4. BPtK-Bundeskonferenz PiA

Am 22. März 2011 fand die 4. Bundeskonferenz der PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA) in der Bundespsychotherapeutenkammer in Berlin statt. Anwesend waren 15 PiA-Vertreter/innen aus zehn Bundesländern. Diskutiert wurden die Reform der Psychotherapieausbildung, das neue Versorgungsgesetz bzw. die Reform der Bedarfsplanung, Anträge zur Muster-Weiterbildungsordnung auf dem nächsten Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) sowie die zukünftige Einbindung der PiA in ihre jeweiligen Landespsychotherapeutenkammern. In diesem Zusammenhang fand die jährliche Bundeskonferenz-Sprecher/in-Wahl statt. Florian Hänke aus Berlin (VT, PP) wurde erfreulicherweise wiedergewählt. Als gleichberechtigte, stellvertretende Sprecher/innen wurden Stuart Massey Skatulla aus Hessen (TP, KJP) und Wiebke Rappen aus Bremen (VT, PP) gewählt. Die Bundeskonferenz PiA trifft sich seit dem DPT-Beschluss aus 2010 nun zweimal jährlich. Diskutiert wurde, wie die BuKo in Zukunft arbeitet. Dafür wurden vernetzte Arbeitsgruppen zu den wichtigsten berufspolitischen Themen benannt.

Treffen des DPtV-Bundesvorstandes mit DPtV-PiA

Erneut traf sich am 25. März der Bundesvorstand der DPtV mit interessierten DPtV-PiA. Eingebracht haben sich diesmal DPtV-PiA aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Trier, Leipzig und Hamburg. Auf der Tagesordnung standen Rückmeldungen zum PiA-Portal (www.piaportal.de), die Einbindung in die Verbandsarbeit sowie eine Diskussion von möglichen Serviceangeboten für PiA und Jungapprobierte.

Derzeit werden vom Bundesvorstand der DPtV diverse Unterstützungsangebote für PiA entwickelt, z.B. werden Gespräche mit Banken geführt, um günstige Bildungskredite oder Ausbildungsabschlussfinanzierungen zu guten Konditionen anbieten zu können. Auch sollen Arbeitsrechtsschutz- Programme für PiA und Jungapprobierte aufgelegt werden. Auch ist die DPtV bereit, PiA beim Einklagen des Entgelts für die Praktische Tätigkeit zu unterstützen. DPtV-PiA können sich bzgl. der Einklagemöglichkeit direkt an die Bundesgeschäftsstelle  wenden.

PiA-Portal

Zum noch jungen PiA-Portal ist eines zu sagen: Einfach mitmachen! Trotz allem, was bisher bzgl. der Ausbildungssituation geschrieben und gesprochen wurde, eine tarifliche Vergütung der Praktischen Tätigkeit gibt es nach wie vor nicht! Deshalb sollten diese Missstände, gern auch positiven Aspekte, im Forum des PiA-Portals von den PiA öffentlich benannt werden. Verbesserungsvorschläge zum Portal sind ebenfalls willkommen, sie gehen direkt an onlineredaktion@piaportal.de.

DPtV-PiA-Treffen der Landesgruppe Hamburg

Am 6.4.2011 fand das erste regionale DPtV-Landes-PiA-Treffen in Hamburg statt, bei dem sich 9 KollegInnen zu einem regen Austausch trafen. Die Landesvorsitzende Heike Peper berichtete über Aktuelles aus der Bundespolitik. Kerstin Sude folgte mit einem PiA-Update und einer Vorstellung des neuen PiA-Portals mit seinen interaktiven Möglichkeiten. Moderiert von Angelika Weigel und Ricarda Müller wurden zudem Erfahrungen in der Ausbildung ausgetauscht und Themen-Anregungen für zukünftige Treffen gesammelt. Das nächste Treffen wird voraussichtlich im Juni stattfinden und rechtzeitig bekannt gegeben. (KS)

 

Studien zur Situation der PiA und zur Psychotherapieausbildung

31.01.2011

Wir möchten Sie auf drei Studien hinweisen, die sich mit der Situation der PiA bzw. der Psychotherapieausbildung befassen und noch StudienteilnehmerInnen suchen:
- Dipl. Psych. Johanna Grundmann: Studie „Ausbildungsbezogenes psychosoziales Erleben und Verhalten  bei Psychotherapeuten in Ausbildung“
Informationen finden Sie unter: ww3.unipark.de/uc/piabefragung/
- Dr. phil. Jutta Kahl-Popp: Studie „Supervision in der psychotherapeutischen Ausbildung“
und Studie „Ausbildungsrückblick“. Weitere Informationen finden Sie hier

PiA-Politik bundesweit und regional erfolgreich

18.11.2010

Am 13.11.2010 fand in Hannover der 17. Deutsche Psychotherapeutentag (DPT) statt. Die PsychotherapeutInnen in Ausbildung waren vor Ort zahlreich vertreten:
-    Kerstin Sude (DPtV),DPT- Delegierte für Hamburg
-    Kerstin Lutz ,DPT-Delegierte für Baden-Württemberg 
-    Florian Hänke, Sprecher der Bundeskonferenz PiA aus Berlin 
-    Robin Siegel, PiA-Vertreter und DPT-Gast aus NRW sowie PiA-Vertreter des BDP /vpp
-    Stuart Massey Skatulla,  KJP-PiA-Vertreter und DPT-Gast aus Hessen
 Das dominierende Thema auf dem DPT: die angestrebte Reform der Psychotherapieausbildung.
Die DPT-Delegierten bekräftigten auf dem 17. DPT, dass die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) die Novellierung des Psychotherapeutengesetzes fortführen soll. Ein Entwurf des BPtK-Vorstands, der die Grundlage für die Novellierung darstellte, wurde begrüßt.
TOP 8 beinhaltete dann den Antrag der PiA Lutz/Sude et al., bzgl. mind. zweier BuKo-Treffen im Jahr  und dem Einsatz einer zweiten Stellvertretung des / der PiA-Sprecher/in. Im Vorfeld von intensiven DPT-Beratungen, u.a. mit dem BPtK-Vorstand, wurde der Antrag in direkter Absprache mit den Antragsteller/innen und dem BuKo-Sprecher Hänke modifiziert, und der BPtK-Vorstand selbst brachte ihn ein. Genutzt für den Antrag wurde der Wortlaut des Ur-Antrags aus dem Jahr 2007 (11. DPT), der zur Implementierung einer Bundeskonferenz PiA geführt hatte. Diesen Wortlaut hatten die damaligen BuKo-SprecherInnen Frank Mutert und Kerstin Sude in einer länderübergreifenden Arbeitsgruppe bereits 06/07 mit erarbeitet.
Folgender Antrag wurde mehrheitlich angenommen:
1.    „Der Vorstand der BPtK wird beauftragt, mindestens einmal jährlich eine Bundeskonferenz der PsychotherapeutInnen in Ausbildung zu organisieren.
2.    Die Bundeskonferenz wählt einen Sprecher / eine Sprecherin und zwei Stellvertreter/innen.“
Die  beantragte monatl. Aufwandsentschädigung für Sprecher/in u. Stellvertreter/in wurde vertagt, da ohne Änderungen der BPtK-Satzung und -Entschädigungsordnung dies nicht umsetzbar erschien. In Zeiten von Reformierungsbestrebungen bzgl. der Ausbildung freut das Ergebnis sehr.
Über einen zweiten PiA-Antrag unterstützten der DPT und der BPtK-Vorstand die BuKo , dass einzelne Länder, die einer PiA-Integration ggf. noch skeptisch gegenüber stehen, den PiA grundsätzlich einen Mitgliedsstatus und die Kammermitarbeit ermöglichen.
Der Antrag im Wortlaut:
„Der DPT gibt seinem Wunsch Ausdruck, dass die PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA) zukünftig Mitglieder in den Landespsychotherapeutenkammern werden. Die Vorstände und Delegierten der Landespsychotherapeutenkammern werden gebeten, sich für landesrechtliche Regelungen einzusetzen, die die Kammermitgliedschaft für PiA ermöglichen.
Der Mitgliedsbeitrag für PiA sollte mit Hinblick auf die schwierige Finanzierungssituation während der Ausbildung bis auf weiteres kostenfrei sein.“
Auch dieser Antrag wurde von einer Mehrheit der Delegierten angenommen.
In der nächsten Zeit sollten die BuKo-PiA und die PiA der Verbände gemeinsam mit den approbierten Verbands- und BPtK-KollegInnen Vorschläge entwickeln, wie die Aufnahme von PiA in allen! Landeskammern umgesetzt werden kann. Insbesondere in den Psychotherapeutenkammern, in denen PiA noch nicht Mitglieder sind, ist es von hoher Bedeutung, dass mit Verweis auf diesen DPT-Beschluss die PiA-Vertretung des Landes gezielt daran mitarbeitet, dass entsprechende Gespräche mit den gesundheitspolitischen Sprecher/innen der Parteien und Ministerien stattfinden, um das Ziel der PiA-Mitgliedschaft und damit die Integration des Nachwuchses in die kammerpolitischen Tätigkeiten in allen Ländern zu erreichen.
Übrigens: In Hamburg können alle PiA kostenfrei freiwillige Mitglieder der Kammer werden!
Wie der 17. DPT gezeigt hat, lohnt sich das Engagement der PiA in den Kammern. Unsere PiA konnten auf dem 17. DPT erfolgreich die Früchte ihrer berufspolitischen Arbeit einsammeln.
Großer Dank gilt auch den etablierten VerbandskollegInnen, die die PiA darin deutlich unterstützt haben.

Neue Konditionen für Pi A in der Psychosomatischen Klinik Ginsterhof

18.11.2010

Seit kurzer Zeit erhalten PsychotherapeutInnen in Ausbildung, die im Ginsterhof ihre Praktische Tätigkeit absolvieren, dort einen Anstellungsvertrag über 19,5 Std./Wo. Nach einschlägigen Infos fallen zwar ca. 5 Überstd. je Woche an. Die Leistung wird aber, für Hamburger Verhältnisse und Umland bislang unüblich, mit 80% einer halben Stelle AVR-K, E 12.1 vergütet. Brutto erhalten PiA somit erstmalig rund 1.745,00 Euro in der Ausgangsstufe 01. Ggf. wird auch Vorerfahrung im bisherigen Tätigkeitsfeld berücksichtigt. Mit dieser Art Beschäftigungsverhältnis könnten PiA ihren Studierendenstatus in der Krankenversicherung beibehalten, sofern sie nicht über 30 J. alt sind. Aktuell können Ginsterhof-PiA an wöchentlicher Gruppensupervision und regelmäßigen, ebenfalls meist wöchentlichen, Klinikfortbildungen teilnehmen. Auch Einzelsupervision soll möglich sein, dies regelmäßig oder bei Bedarf. Die PiA behandeln unter Supervision, ggf. fallen dann Vertretungen bei Krankheit oder Urlaub an, z. Teil auch in Gruppen. Vorbildlich ist, dass PiA im Ginsterhof als Dipl.-Psych. geführt werden und nicht als Praktikanten. Solche Beispiele sollten Schule machen.

Tarifverhandlungen für PiA erfolglos

08.09.2010

Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem Krankenhausarbeitgeberverband Hamburg (KAH) wurden kurz vor der „Sommerpause“ mit einer weiteren Nullrunde für die PiA beendet. Die KAH Arbeitgeberseite zeigte keinerlei Bereitschaft, auf Minimalforderungen für eine tariflich abgesicherte Bezahlung im UKE und in den Asklepios-Kliniken einzugehen. Obwohl sich mehrere Generationen von PiA erneut sehr engagiert zeigten, reichte, so scheint es, die Anzahl derjenigen, die auf die Straße gingen, die Flyer verteilten und die Öffentlichkeit informierten, nicht aus, um Bewegung in die PiA-Tarifverhandlungen zu bringen. Die Zeiten eines Generalstreiks für PiA rücken näher.

Auch, wenn es schwierig ist, sich im Nadelöhr der Ausbildung zu befinden und gleichzeitig die derzeitigen Ausbildungs- u. Arbeitsbedingungen mit zu verändern, ermuntert die DPtV ein weiteres Mal, sich an den berufspolitischen Aktivitäten zu beteiligen.

ver.di PiA AG Treffen

08.09.2010

Die regulären PiA-Netz-Hamburg-Termine bei ver.di bitten wir dem Webauftritt des Netzwerkes zu entnehmen: www.pia-netz-hamburg/veranstaltungen.php

Des Weiteren trifft sich am 3. Oktober von 11 bis 16:00 Uhr in Berlin Wannsee das sechste Mal die verdi PiA AG auf Bundesebene. Wir würden es begrüßen, wenn bundesweit aktive DPtV- PiA , die auch ver.di Mitglieder sind, daran teilnehmen. Ein wichtiges Thema ist in diesem Zusammenhang der Stand zur Diskussion über das Abrechnungssystem OPS in der Psychiatrie Personal Verordnung (Psych PV). Fragen dazu beantwortet die DPtV gern.

Ausbildungsgipfel der Bundespsychotherapeutenkammer

08.09.2010

Auch in der „hohen Politik“ ist der Bedarf bekannt und der Wille da, die Psychotherapeutenausbildung zu reformieren.

(vgl. 83. Gesundheitsministerkonferenz: www.bptk.de/aktuelles/news/3747963.html).

Mit der Bundespsychotherapeutenkammer in Berlin wird am 26.10.2010 ein Ausbildungsgipfel stattfinden, bei dem die DPtV ebenfalls vertreten sein wird. In der Profession wird so weiter daran gearbeitet, gemeinsame Standpunkte zu finden, um die Zukunft der Ausbildung zu sichern. Dazu zählt, dass auf dem letzten Deutschen Psychotherapeutentag eine deutliche Mehrheit u.a. für einen Masterstudiengang als einheitliche Voraussetzung zur Psychotherapieausbildung votierte. Bei der Novellierung des Psychotherapeutengesetzes wird die Formulierung von Übergangsregelungen für die Zugangsvoraussetzungen notwendig sein. Derzeit geben Fachverbände und Institutionen ihre Stellungnahmen zur dringend notwendigen Reform ab. Interessierte PiA nehmen wir gern in den Kreis derer auf, die sich in die Berufspolitik einbringen wollen, um gemeinsam die Zukunft der Psychotherapieausbildung und damit auch der Profession zu gestalten.

Weitere Informationen und Termine:
www.pia.netz-hamburg.de oder über sude@pia-netz-hamburg.de

(KS)

 

Approbiert, was nun?

15.4.2010

Antworten auf diese Frage finden PiA kurz vor der Approbation bzw. „frisch approbierte“ Kolleginnen und Kollegen in dem gleichnamigen Buch (Autoren: D. Best, H. Gerlach, E. Mittelstaedt, D. Munz), das im Psychotherapeutenverlag erschienen ist. Es gibt einen profunden Überblick beim Start in den Beruf, u.a. mit Informationen zu verschiedenen Arbeitsfeldern, zu Berufsrecht und Selbstverwaltung, zu Niederlassung und Existenzgründung und vielem mehr.Für unsere Mitglieder gibt es die Möglichkeit, dieses Buch zum Vorzugspreis von 19,95 € über unsere Bundesgeschäftsstelle unter bgst@dptv.de zu erwerben. (HP)

PiA-Studie

15.4.2010

Derzeit führen KollegInnen der Universität Potsdam eine bundesweite Studie zum Thema "Persönlichkeit und Wohlbefinden von PiA" durch. Inhalte der Studie sind Fragen zur Persönlichkeit von PiA, zu den beruflichen und gesundheitlichen Anforderungen und Belastungen sowie zu den Ausbildungsbedingungen. PiA können an der Studie teilnehmen, um auch auf diesem Weg zur Verbesserung der Ausbildungsbedingungen beizutragen. Link zur Studie: ww3.unipark.de/uc/Uni_Potsdam/dd7e/ Bei Fragen: mengel@uni-potsdam.de (KS)

PiA-Netz-Hamburg

15.04.2010

Am 8. April trafen sich Hamburger PiA mit ver.di-Vertreter/innen. 

Für die PiA bleibt es das Ziel, in den bald anstehenden Verhandlungen mit dem KAH  (KrankenhausArbeitgeberverband Hamburg) eine tarifliche Regelung zu erreichen.

Dank ver.di und seinen Mitgliedern wurde die KAH-Tarifvertragskündigung erreicht.

Die ver.di-Forderungen an den KAH sind hier einsehbar: gesundheit-soziales.hamburg.verdi.de/krankenhaeuser/uke (inkl. Forderung nach Entgelt für die Praktische Tätigkeit!). Es gilt nach wie vor, alle PiA und größere Teile der Profession zu aktivieren, bei den Frühjahrstarifverhandlungen für angemessenes Entgelt mit zu streiten und bei Aktionen mitzuwirken. Kürzlich umgesetzt wurde eine Flugblatt-Verteilung am UKE. Der Arbeitgeber forderte danach einzelne PiA auf, sich von den Inhalten des Flugblattes zu distanzieren. Die PiA zeigten jedoch, mit wenigen Ausnahmen, einen großen Zusammenhalt. In diesem Zusammenhang erfuhren wir, dass KJP-PiA am UKE seit Herbst letzten Jahres ein Entgelt in Höhe von 400 €  monatlich erhalten. Ab März sollte das Entgelt um 100 € reduziert werden. Das Arbeitgeberverhalten entbehrt einer fairen  Logik, zudem wurde damit einer Spaltung zwischen PP- u. KJP-PiA Auftrieb gegeben. Die Aktionsplanung läuft weiter. Das nächste Treffen für Hamburger PiA findet am Do, 29.4.2010 um 18.30 Uhr im Sitzungsraum St. Pauli, Ebene 6 im Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg statt.  Weitere Infos unter: www.pia-netz-hamburg.de  oder www.gesundheit-soziales.verdi.de (KS)

PiA - Protest gegen unbezahlte praktische Tätigkeit am UKE

15.3.2010

30 Diplom-PsychologInnen, die sich in psychotherapeutischer Ausbildung befinden, arbeiten ohne Bezahlung im Zentrum für Psychosoziale Medizin des UKEs

Das Flugblatt mit weiteren Informationen finden Sie hier: Flugblatt

PiA-Netz-Hamburg plant neue Aktivitäten

01.03.2010

Auch das PiA-Netz-Hamburg sucht Mitstreiter/innen. In Kürze sollen Flugblätter an Hamburger Krankenhäusern, die Mitglied des Krankenhausarbeitgeberverbandes Hamburgs (KAH) sind, verteilt werden, um erneut  auf die finanzielle Situation der PiA, v.a. am UKE, aufmerksam zu machen. Diese werden dort als PraktikantInnen ohne Bezahlung ausgebeutet, obwohl sie zugleich für einen bedeutenden Teil der psychotherapeutischen Versorgung verantwortlich zeichnen. Am UKE führen PiA in der Psychiatrie, Med. Psych., Psychosomatischen Med. u.a. zum Nulltarif Erstgespräche, Diagnostik, Einzel- und Gruppentherapien etc. durch. Ihre Leistungen werden in voller Höhe mit den Krankenkassen abgerechnet, die PiA erhalten keinen Cent! Reguläre Stellen für Diplom-PsychologInnen werden z. Teil gestrichen und durch PiA ersetzt. Der KAH macht sich die 1,5 J. Praktische Tätigkeit, die durch die Ausbildungsordnung (PsychTh-APrV) vorgeschrieben sind, zunutze. Dies führt für viele PiA zu einem Leben unterhalb des Existenzminimums. PiA sollten nicht länger bereit sein, solche unwürdigen Rahmenbedingungen hinzunehmen. Approbierte, angestellte KollegInnen können die PiA-Forderungen durch eine ver.di Mitgliedschaft unterstützen. Angestellte PsychotherapeutInnen, PiA sowie andere verwandte Gesundheitsberufe sollten sich zusammen stark machen. Als DPtV-Landesverband unterstützen wir eine breite gewerkschaftlich organisierte Basis. Die ver.di - Kooperation ist eine Voraussetzung für den zügigen Einstieg in die KAH-Tarifverhandlungen 2010.

Des Weiteren gibt es von Hamburger PiA die Idee eines offenen Briefes, der von Instituten, Approbierten und v.a. berufspolitischen Verbänden wie der DPtV, mit unterschrieben werden soll. Zum letzten PiA-Netz-Hamburg Treffen kamen 11 PiA, so dass wir unsere PiA-Mitglieder erneut auf das nächste Treffen hinweisen möchten:

„Aktionsvorbereitung für die Tarifrunde 2010" am 02.03.2010 um 18:30 im Gewerkschaftshaus bei ver.di in der City, Besenbinderhof 60, Raum St. Pauli, Ebene 6.
(Kerstin Sude)

PiA-Netz Hamburg plant weitere Aktivitäten

30.11.2009

Zum Start der Tarifverhandlungen für 2010 plant das PiA-Netz Hamburg erneut Aktivitäten, um den unhaltbaren Zustand der unbezahlten praktischen Tätigkeit während der Psychotherapie-Ausbildung in den Hamburger Kliniken zu beenden.
Die Gewerkschaft ver.di will mit den Hamburger PiA ein Entgelt für die Praktische Tätigkeit erstreiten. Dies beinhaltet Vorbereitungen, für die Unterstützung benötigt wird. Insbesondere ist es wichtig zu wissen, wer aktuell (und in den nächsten Monaten) die praktische Tätigkeit in einer der folgenden Kliniken aufnimmt: UKE (alle Abteilungen), Asklepios Klinik Nord (Heidberg / Ochsenzoll) sowie Asklepios Klinik Harburg.
Diese Kliniken gehören zum Krankenhausarbeitgeberverband Hamburg (KAH), dem Verhandlungspartner. Die PiA sehen dort für den Anfang die größten Möglichkeiten, tariflich etwas zu erreichen. Wichtig: Ver.di wird verhandeln, wenn mehr als die Hälfte der dort tätigen PiA dies durch ihre Mitgliedschaft unterstützen. Wer derzeit die Praktische Tätigkeit absolviert und nichts verdient, zahlt für die ver.di – Mitgliedschaft 2,50 EUR im Monat.
Die bislang berufspolitisch organisierten PiA hören immer wieder, dass die Mehrheit der PiA hinter der Forderung nach Entgelt für die Praktische Tätigkeit steht, jedoch genügt dies nicht. Der DPtV- Landesvorstand und besonders unser kooptiertes Mitglied Kerstin Sude werden  die hamburgischen PiA unterstützen. Jetzt gilt: Wer in den o.g. Häusern die Praktische Tätigkeit absolviert oder es für 2010 plant, melde sich bitte bis zum Nikolaustag unter sude@pia-netz-hamburg.de. Nur wenn genügend PiA, aber auch Approbierte bereit sind, diesen gewerkschaftlichen Weg mit zu gehen, kann das PiA-Netz mit ver.di erfolgreich sein.
Das nächste Treffen mit dem PiA-Netz und ver.di, zu dem Hamburger PiA eingeladen sind,
 findet statt am Do, 10.12.2009 um 18.00 Uhr im Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60, Raum St.Pauli, Ebene 6. Weitere Infos unter www.pia-netz-hamburg.de
(Kerstin Sude)

Mitgliedschaft

PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA) zur / zum Psychologischen PsychotherapeutIn bzw. zur / zum Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutIn wie auch Studierende können als assoziierte Mitglieder in unseren Berufsverband eintreten und so alle Informations-, Beratungs- und Serviceangebote in Anspruch nehmen.

Während der Ausbildung ist die Mitgliedschaft beitragsfrei.
Eine Beitrittserklärung finden sie hier

Prozess wegen Anerkennung praktischer Tätigkeit

06.08.2009

Der von unserem Verband finanziell unterstützte Prozess einer Kollegin in Ausbildung gegen die Hamburger Gesundheitsbehörde wegen Anerkennung ihrer praktischen Tätigkeit ging mit einem Vergleich zu Ende. Es wurde eine Einzelfallentscheidung im Sinne der Kollegin getroffen. Über die grundsätzliche Anerkennung der Klinik als Ausbildungsstätte für die praktische Tätigkeit wurde vom Gericht keine Aussage gemacht.
Die Kollegin hat vor kurzem ihre Prüfung absolviert und ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Wir gratulieren!

Fragebogenaktion PiA

06.08.2009

Der Bundesvorstand hat vor kurzem alle PiA, die Mitglied in der DPtV sind, in einer Fragebogenaktion nach ihren Themen und Interessen sowie nach der Einbindung von PiA in die Strukturen des Verbandes befragt. Nach Auswertung der Antworten soll gemeinsam mit PiA-VertreterInnen die Umsetzung geplant werden.

PiA-Netz Hamburg

Im Pia-Netz Hamburg engagieren sich PiA aus Hamburger Ausbildungsinstituten. Um eine Bezahlung der obligatorischen praktischen Tätigkeit zu erreichen, haben sie vielfältige Aktionen organisiert. Auf der Homepage www.pia-netz-hamburg.de gibt es dazu aktuelle Informationen und Kontaktmöglichkeiten.
Der DPtV-Landesverband unterstützt die Forderungen und Aktionen der PiA nach einer angemessenen Vergütung der praktischen Tätigkeit und fordert die Hamburger DPtV-Mitglieder ausdrücklich auf, sich z.B. an Aktionen zu beteiligen.

Forschungsgutachten zur Psychotherapieausbildung

Zur aktuellen Situation und zur Zukunft der Psychotherapieausbildung wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit ein Forschungsgutachten erstellt, das im Mai 2009 veröffentlicht wurde. Unter diesem Link steht es zum Download zur Verfügung

DPtV-Broschüre "Start in die Selbständigkeit"

Im März 2009 erschienen ist die Broschüre zum Einstieg in Selbständigkeit mit einer psychotherapeutischen Praxis in der viele praktische Tipps und Informationen zu finden sind. Sie kann in der Bundesgeschäftsstelle unter bgst@dptv.de angefordert werden.