Die "ALLIANZ psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände", zu der auch die DPtV gehört, wird durch folgende Kolleginnen und Kollegen in den Gremien der PTK Hamburg vertreten:


Delegiertenversammlung

Dr. Daniel Bergmann
Dr. Thomas Bonnekamp
Silke Eggerichs-Petersen
Sarah Dwinger
Ute Grottker-Wiener
Andrea Hirschmann
Dr. Sebastian Kohlmann
Dr. Mike Mösko
Ricarda Müller
Heike Peper
Martin Richter
Prof. Dr. Rainer Richter
Prof. Dr. Hertha-Richter-Appelt
Kerstin Sude

Vorstand
Heike Peper (Präsidentin)
Dr. Thomas Bonnekamp (Beisitzer)

Ausschuss für Fort- und Weiterbildung
Dr. Till Florschütz
Dr. Sebastian Kohlmann
Sarah Dwinger

Haushaltsausschuss
Dr. Klaus Michael Reininger
Martin Richter

Rechnungsprüfungsausschuss
Ricarda Müller
Monika Scholz

Hamburger Delegierte beim Deutschen Psychotherapeutentag
Dr. Thomas Bonnekamp
Heike Peper
Prof. D. Rainer Richter
Kerstin Sude

Ausschuss „Psychotherapie in Institutionen“
der Bundespsychotherapeutenkammer
Dr. Johannes Frey
Monika Scholz

Neues aus der Psychotherapeutenkammer vom 16.08.2017

Sachverständigenliste der PTK Hamburg
Ab sofort können Kammermitglieder, die gutachterlich als Sachverständige tätig sind, die Eintragung in die Sachverständigenliste der Kammer beantragen. Die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Sachverständigenliste sind in der Fortbildungsrichtlinie zur gutachterlichen Tätigkeit geregelt. Diese finden Sie auf der PTK-Homepage: http://www2.ptk-hamburg.de/uploads/20170301_fortbildungsrichtlinie_gutachterliche_taetigkeit.pdf?PHPSESSID=619fc7d4fffde85d4e0ac41cc487d103
Noch immer werden in vielen Rechtsgebieten ausschließlich oder überwiegend ärztliche Sachverständige oder Angehörige nicht approbierter Berufsgruppen mit der Erstellung von Gutachten beauftragt. Mit der Sachverständigenliste, die auf der PTK-Homepage veröffentlicht wird, will die PTK Hamburg unseren akademischen Heilberuf bei Gerichten und anderen staatlichen Institutionen bekannter machen und verdeutlichen, dass  die Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder-und JugendlichenpsychotherapeutInnen auf der Sachverständigenliste über qualifizierte gutachterliche Kompetenzen verfügen.
Da es nach unseren Informationen in den verschiedenen Rechtsgebieten eine große Nachfrage nach Sachverständigen gibt, könnte diese Tätigkeit bei entsprechend nachgewiesener Qualifizierung zunehmend auch eine berufliche Perspektive oder zumindest ein berufliches Standbein für jüngere Kolleginnen und Kollegen in unserer Berufsgruppe werden.

 

Fortbildungsreihe „Psychotherapie im Kontext von Migration und Flucht“
Der Verein SEGEMI e.V. veranstaltet in Kooperation mit der PTK Hamburg im Herbst 2017 eine Fortbildungsreihe zur psychotherapeutischen Arbeit mit geflüchteten und migrierten Menschen, die aus vier Modulen besteht.
Neben den psychosozialen Grundlagen der Arbeit mit dieser PatientInnengruppe werden in weiteren Modulen die Arbeit mit DolmetscherInnen, traumatherapeutische Ansätze sowie die spezifischen Anforderungen an die psychotherapeutische Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen vermittelt. Die Module können einzeln und als Paket gebucht werden. Hier können Sie sich anmelden: http://www.ptk-hamburg.de/show/10306565.html

 

Gutachten zur Reform der Bedarfsplanung
Mit einem umfänglichen Fragebogen wandte sich das Forschungskonsortium, das im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ein Gutachten zur Reform der Bedarfsplanung erstellen soll, an die Institutionen im Gesundheitswesen. Auch die PTK Hamburg wurde in die Befragung einbezogen und nutzte die Gelegenheit, die spezifischen Erfordernisse an eine psychotherapeutische Versorgungsplanung in einer Metropolregion wie Hamburg aufzuzeigen und eine an den regionalen Bedarfen orientierte Planung der ambulanten Versorgung zu fordern. Die PTK wies in diesem Zusammenhang auch auf die hohe Anzahl der außervertraglichen Behandlungen im Wege der Kostenerstattung hin, die einen erheblichen Versorgungsanteil ausmachen, aber bisher nicht in die Berechnung zur Bedarfsplanung einfließen.

 

Evaluation der Umsetzung der Psychotherapie-Richtlinie
Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) und einige Landeskammern, u.a. auch die PTK Hamburg, werden im 4. Quartal 2017 eine Studie starten, in der die Umsetzung der Psychotherapie-Richtlinie und die Auswirkungen auf die psychotherapeutischen Praxen mit KV-Zulassung erforscht werden sollen. In einem Steuerungsgremium werden aktuell die inhaltlichen Fragestellungen und die technische Abwicklung geklärt.
In einer weiteren Studie sollen in ausgewählten Landeskammern die Kolleginnen und Kollegen in Privatpraxen, welche Psychotherapien im Wege der Kostenerstattung durchführen, nach den Auswirkungen der neuen Psychotherapie-Richtlinie befragt werden. Diese Studie soll Ende 2017/Anfang 2018 durchgeführt werden. Auch an dieser Studie ist die PTK Hamburg beteiligt.

 

Modellprojekt RECOVER
Unter Federführung des UKE startet in 2018 „RECOVER“, ein großes Modellprojekt zu einer sektorenübergreifenden und schweregrad- gestuften psychotherapeutischen Versorgung. Die PTK ist Kooperationspartnerin in diesem Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, psychotherapeutische Versorgung neu zu denken und eingefahrene Strukturen zu hinterfragen. In einer vernetzten Struktur sollen sowohl Kliniken und ambulante BehandlerInnen wie auch komplementäre Einrichtungen zusammenarbeiten und somit die bislang sehr starren Sektorengrenzen „aufgeweicht“ werden. Im Herbst 2017 soll dieses Projekt Kolleginnen und Kollegen, die in ambulanten Praxen tätig sind und sich für eine Mitarbeit interessieren, auf einer Veranstaltung vorgestellt werden.

Neues aus der Psychotherapeutenkammer vom 05.05.2017

Berufsrechtliche Bedenken bezüglich Meldung von Akutterminen an die Terminservicestelle
In einem Brief an den KV-Vorstand hat die PTK Hamburg darauf hingewiesen, dass eine verpflichtende Meldung von Terminen für eine Akutbehandlung an die Terminservicestelle mit berufsrechtlichen Sorgfaltspflichten kollidieren könnte. Insbesondere wurde auf die Notwendigkeit einer vorherigen diagnostischen Abklärung und einer umfassenden Aufklärung vor Beginn einer psychotherapeutischen Behandlung hingewiesen.
Auf ein Gesprächsangebot zur Klärung dieses Problems gab es von Seiten der KV bislang noch keine Antwort.

 

Informationen zur Psychotherapie-Richtlinie auf der PTK-Homepage
Auf der Homepage der PTK Hamburg finden Sie unter dem Button „Aktuelles“ nun einen Menüpunkt „Die neue Psychotherapierichtlinie“: http://www.ptk-hamburg.de/aktuelles/psychotherapierichtlinie/index.html
Dort finden Sie diverse Informationen und Links zu den neuen Regelungen.

 

Offener Brief der BPtK an Bundesminister Gröhe
Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat sich in einem offenen Brief an Gesundheitsminister Gröhe gewandt und den Beschluss des Bewertungsausschusses zur Vergütung der neuen psychotherapeutischen Leistungen scharf kritisiert wird. Das Bundesministerium wird aufgefordert, den Beschluss zu beanstanden. Außerdem fordert die BPtK die Politik auf, klarere gesetzliche Vorgaben zu schaffen, die sicherstellen, dass psychotherapeutische Leistungen zukünftig angemessen vergütet werden. Den Brief finden Sie hier: http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/bptk-fordert-5.html

 

Reform der Psychotherapieausbildung – es geht (langsam) voran!
Am 4.4.2017 fand ein weiteres Symposium zur Reform der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung statt, auf dem auch ein Vertreter des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) anwesend war. Dieser berichtete, dass das BMG nunmehr plane, noch vor dem Sommer einen sog. Arbeitsentwurf eines reformierten Psychotherapeutengesetzes vorzulegen. Die Ausbildung solle zukünftig analog zu anderen akademischen Heilberufen aus einem Psychotherapiestudium und einer anschließenden Weiterbildung bestehen. Auf dem 30. Deutschen Psychotherapeutentag, der am 12. und 13.5. 2017 in Hannover stattfinden wird, werden die Delegierten ein umfassendes und differenziert ausgearbeitetes Konzept für die zukünftige Aus- und Weiterbildung beraten, in dem die Forderungen unserer Profession an die Qualifizierung für den Beruf des Psychotherapeuten / der Psychotherapeutin formuliert sind.

 

Veranstaltung zum Thema „Schweigepflicht in der Psychotherapie“
Für den 5.7.2017 plant die PTK eine Veranstaltung zum Thema Schweigepflicht, für die als Referent Herr Johannes Schopohl, wissenschaftlicher Mitarbeiter der BPtK, eingeladen wurde. Die berufsrechtlichen Aspekte des Themas sollen praxisnah, auch unter Beteiligung von Mitgliedern der Beschwerdekommission, behandelt werden. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bereits möglich unter http://www.ptk-hamburg.de/show/10147765.html

 

Neues aus der Psychotherapeutenkammer vom 20.02.2017

Klausurtagung des Kammervorstandes

Eine breite Palette von Themen diskutierte der Vorstand der PTK Hamburg auf seiner ganztätigen Klausurtagung am 15.2.2017, in der die Aktivitäten und Veranstaltungen der Kammer für 2017 geplant wurden. Von Berufsordnung und Beschwerdemanagement über Notfallversorgung, Qualitätssicherung, Psych-Info bis zur Fort- und Weiterbildung reichte das Themenspektrum, um nur einige Schwerpunkte zu benennen. Information und Service für die Mitglieder wie auch Beteiligung an Initiativen zur Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung und weitere gesundheitspolitische Aktivitäten wurden geplant. Das Programm wird der Delegiertenversammlung, die am 1.3.2017 tagen wird, vorgestellt.
Zu den bereits stattgefundenen Veranstaltungen zur Psychotherapie-Richtlinie finden Sie unter „Veranstaltungsrückblicke“ einen Bericht.

 

 

Tag der seelischen Gesundheit am 29.3.2017
Unter dem Thema „Reifeprüfungen – Von Krisen und Bewältigungsstrategien junger Erwachsener“ wird am 29.3.2017 der 4. Tag der seelischen Gesundheit als Kooperationsveranstaltung der Ärztekammer Hamburg und der PTK Hamburg stattfinden. Es sind bereits erfreulich viele Anmeldungen eingegangen, so dass nur noch wenige freie Plätze vorhanden sind. Bei Interesse finden Sie hier weitere Informationen und den Link zur Anmeldung:

http://www.ptk-hamburg.de/aktuelles/nachrichten/9722078.html

 

 

Angemessene Eingruppierung angestellter PP und KJP
Mit einem Schreiben an den Finanzsenator, der für die Tarifverhandlungen der Stadt Hamburg mit ver.di  zuständig ist, setzte sich die Kammer für eine angemessene Eingruppierung angestellter PP und KJP im TV-L ein.

 

 

2,2-facher Satz für die Behandlung psychisch kranker Soldatinnen und Soldaten
Die BPtK hat die Höhe der Vergütung im Vertrag mit der Bundeswehr neu verhandelt. Ab dem 1.3.2017 kann nun der 2,2-fache GOP-Satz für die psychotherapeutische Behandlung von Soldatinnen und Soldaten in Rechnung gestellt werden.
Die entsprechende BPtK-Info finden Sie hier: http://www.ptk-hamburg.de/show/9888507.html

 

 

 

Einsatz internetbasierter Medien in der Psychotherapie
Am 1.12.2016 fand ein sehr aufschlussreiches Round-Table-Gespräch zum Einsatz von Online-Angeboten in der psychotherapeutischen Versorgung statt. Im Auftrag der PTK Hamburg nahm Kerstin Sude an diesem Gespräch teil.
Einen Bericht zu dieser Veranstaltung sowie die Präsentationen der Vorträge finden Sie hier: http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/qualitaet-in.html