Angestellte Psychotherapeuten

Die Arbeit approbierter Psychologischer Psychotherapeut*innen (PP/KJP) in Anstellung ist nicht nur sehr vielfältig, sie gewinnt auch immer mehr an Bedeutung für die medizinische Versorgung. Angestellte Psychotherapeut*innen arbeiten

  • in Krankenhäusern
  • in psychiatrischen Kliniken
  • in Rehabilitationseinrichtungen
  • in psychosomatischen Einrichtungen
  • in psychosozialen Einrichtungen
  • in Beratungsstellen
  • in Medizinischen Versorgungszentren
  • in Psychotherapeutischen Praxen
  • in Heimen (Kinderheimen, Behinderteneinrichtungen
  • im Strafvollzug

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung in Hochschulen und bei diversen Organisationen des Gesundheitswesens.

Seit 2016 haben angestellte Psychtherapeut*innen ein eigenes Beratungsgremium in der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Die Aufgaben und Tätigkeiten der Psychotherapeut*innen sind vielfältig. Aufgrund der akademischen Qualifikation mit zusätzlich psychotherapeutischer Ausbildung beziehungsweise Weiterbildung erfüllen PP/KJP den Facharztstandard und sind in der Lage eigenverantwortlich und mit Leitungskompetenz ihren Beruf auszuüben. Doch die Realität sieht häufig anders aus. Trotz der Verabschiedung des Psychotherapeutengesetzes vor über 20 Jahren und seiner lang ersehnten Novellierung 2020 haben sich die Hoffnungen der Kolleg*innen, dass für sie im institutionellen Bereich gesetzlich eine Gleichstellung mit der Fachärzteschaft erfolgt, bislang nicht erfüllt. Das ist unter anderem ein zentrales Thema, für das sich die DPtV und der Angestelltenausschuss des Verbands engagieren.