DPtV-Resolution zu Klima- und Umweltschutz

Die Delegiertenversammlung der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) verabschiedete am 27. Februar 2021 eine Resolution zu Klima- und Umweltschutz. Mit Verweis auf die Beschlüsse des 35. Deutschen Psychotherapeutentags (DPT) bekräftigten sie die Verantwortung der Psychotherapeut*innen für das Wohlergehen jetziger und zukünftiger Generationen und riefen zu Klima- und Umweltschutz und nachhaltigem Handeln auf: „Individuelles und gesellschaftliches Leben sind untrennbar verbunden. Heilberufe handeln in einem von Umwelt und Gemeinwesen geprägten Geflecht.“

Die Delegierten erklärten, dass sie die wissenschaftlichen Aussagen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf körperliche und psychische Gesundheit, auf soziale Beziehungen und Sicherheit von Millionen Menschen besorgt zur Kenntnis nehmen. Sie begrüßten daher die Gründung einer DPtV-Klima-AG und unterstützen weitere Maßnahmen wie die Entwicklung von Konzepten und Handreichungen für klima- und umweltfreundliche psychotherapeutische Praxen sowie von Konzepten und Fortbildungen zum therapeutischen Umgang mit klimabezogenen Störungen. Sie sprachen sich auch für die klimabezogene Kooperation mit anderen Psychotherapeutenverbänden und das Einbringen von psychotherapeutischem Fachwissen in den gesellschaftlichen Diskurs aus.