Flutkatastrophe – Infos und Möglichkeiten zur Hilfe

Die Flutkatastrophe hat viele Schäden hinterlassen. Einige Regionen des Landes gleichen aktuell Krisengebieten. Die Folgen der Überflutungen werden sicher in der nächsten Zeit ein Thema in vielen Praxen und anderen Einrichtungen sein. Auch Kolleg*innen sind betroffen, wenn zum Beispiel die Infrastruktur der Praxis durch die Flutkatastrophe zerstört wurde. Nachfolgend finden Sie Informationen, wie Sie unterstützen können:

Soforthilfe Psyche – Netzwerk Helfer*innen Flutopfer Rheinland-Pfalz und NRW

Über die Website www.sofortaktiv.de können sich von den Folgen des Hochwassers betroffene Menschen mit Helfer*innen aus den Fachgebieten der Psychotraumatologie und des EMDR vernetzen. Aktuell sind bereits über 250 Kolleg*innen aktiv und zum Teil in lokalen Teams in den Krisengebieten vor Ort im Einsatz. Wenn Sie sich in diesem Netzwerk mit ihrer traumatherapeutischen Qualifikation engagieren möchten, registrieren Sie sich bitte per Mail unter trauma@sofortaktiv.de.

Falls Ihre Praxis in den von Hochwasser betroffenen Gebieten unbeschadet geblieben ist, wäre es sehr hilfreich, wenn Sie Räumlichkeiten Ihrer Praxis für Aktivitäten zum Beispiel der Soforthilfe Psyche zur Verfügung stellen. Ebenso hilfreich wären Kontakte zu örtlichen Kirchengemeinden oder Vereinen, die noch über funktionsfähige Räumlichkeiten verfügen. Bitte melden Sie sich hierzu bei trauma@sofortaktiv.de.

Finanzielle Unterstützung und weiterführende Infos

Sie können das Netzwerk auch finanziell unterstützen: Infos zum Netzwerk und dem Spendenkonto finden Sie unter Soforthilfe Psyche.

Ausführliche Informationen finden Sie auch in der aktuellen Infomail der DPtV-Landesgruppe Nordrhein.

Die KV Nordrhein bittet über „Fluthilfe – weitere wichtige Informationen für die Praxen“ ebenfalls um Unterstützung für betroffene Praxen durch Spenden oder Angebote für Ersatzräumlichkeiten. Hilfsangebote hierfür richten Sie bitte an fluthilfe@kvno.de.

Über das KVNO Portal können Sie im Kontaktformular sowie im e-Terminservice der TSS sogenannte „Terminprofile“ selbst erstellen und dort angeben „nur für Hochwasser-Betroffene“. Die Mitarbeitenden der TSS sind dahingehend informiert, dass diese Bedarfe abgefragt und gesondert behandelt werden.

Bei der KV Westfalen-Lippe können Termine an die TSS gemeldet werden, die speziell den von der Flutkatastrophe betroffenen zu Verfügung stehen, über das entsprechende Portal. Oder senden Sie eine Mail an tss@kvwl.de, möglichst mit Angabe Ihrer Betriebsstättennummer (BSNR) und dem Vermerk „Termin für Flutopfer“ und dem Angebot (Sprechstunde, Akutbehandlung oder/und probatorische Sitzungen). Die KVWL sendet Ihnen eine Bestätigung.

Die Psychotherapeutenkammer NRW informiert über Bewältigungsmöglichkeiten, Hilfsangebote für betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie für Praxisinhabende, die selbst in Not geraten sind.

Die KV Rheinland-Pfalz stellt Informationen für von der Flut betroffene Praxen und unterstützenden Praxen bereit. Auch hier ist finanzielle Unterstützung über die Spendenaktion „Kolleg*innen für Kolleg*innen“ möglich.

Die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz hat zudem Informationen zu psychischen Reaktionen und Hilfsangeboten für Betroffene der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz zusammengestellt.