Gebhard Hentschel in Schütze-Brief: Ausbildungsreform Highlight 2019

Ausbildungsreform, Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), Telematik-Infrastruktur - auf ein ereignisreiches 2019 blickt DPtV-Bundesvorsitzender Gebhard Hentschel im "Schütze-Brief" zurück. Der Informationsdienst bittet jedes Jahr wichtige Vertreter aus der Gesundheitspolitik um ihre Einschätzung der vergangenen zwölf Monate.

"Highlight der Gesetzgebung war die Verabschiedung des Psychotherapeutenausbil-dungsreformgesetzes (PsychThGAusbRefG)", betonte der Psychotherapeut. "Mit einem grundständigen universitären Studium erhalten Kollegen*innen zukünftig die Approbation als Psychotherapeut*in. Die anschließende kammerdefinierte fünfjährige Weiterbildung kann noch besser auf die Erfordernisse eines patientengerechten Versorgungsangebotes vorbereiten und ermöglicht die Teilnahme an der vertragspsychotherapeutischen Versorgung."

In Bezug auf das TSVG erinnerte er an die erfolgreiche Petition gegen die Zuteilung und Rationierung des ambulanten psychotherapeutischen Versorgungsangebotes. "Der Minister zog das Vorhaben zurück", erklärt Hentschel. "Stattdessen wurde im PsychThGAusbRefG ein Auftrag an den G-BA formuliert, bis Ende 2020 eine Richtlinie für die fachgruppen- und sektorenübergrei-fende Behandlung psychisch Erkrankter mit komplexem Behandlungsbedarf zu entwi-ckeln. Hier werden wir uns intensiv einbringen."

Den kompletten Text aus dem Schütze Brief vom 23. Dezember 2019 erhalten Sie hier (PDF-Download).