Psychotherapeuten besorgt über Suchtproblematik

Pressemitteilung 09/2019 - Schwerpunkt SUCHT

Berlin, 20.05.2019. „Wir sind über die Zunahme von Süchten in der Gesellschaft besorgt und machen deshalb dieses Thema zu einem Schwerpunkt unserer Arbeit“, berichtet die Bundesvorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) Dipl.-Psych. Barbara Lubisch jetzt in Berlin. „Auch unser diesjähriges Symposium in Berlin am 5. Juni 2019 beschäftigt sich damit, Thema ist: Alte und neue Süchte – wie nützlich ist Psychotherapie?.“ 

Abhängigkeitserkrankungen sind in der deutschen Allgemeinbevölkerung weit verbreitet und stellen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie bestehende Therapiekonzepte immer wieder vor neue Herausforderungen. In der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen stehen inzwischen  nicht nur die stoffgebundenen Süchte wie z.B. Alkohol und Medikamente im Vordergrund. Hinzugekommen sind in den letzten Jahren  stoffungebundene Süchte, wie beispielsweise der pathologische Internet- und Computerspielkonsum, die viele Fragen aufwerfen.

„Vom 18. bis 26. Mai 2019 findet die Aktionswoche Alkohol statt und wir unterstützen das Anliegen, auf die schädliche Wirkung des selbstverständlichen und alltäglichen Alkoholgenusses und dessen Folgen aufmerksam zu machen.

Auch die Psyche leidet darunter: Gedächtnis, Orientierungs- und Anpassungsfähigkeit werden beeinträchtigt, Persönlichkeitsstörungen können folgen oder verstärkt werden. Schwierigkeiten am Arbeitsplatz und im mitmenschlichen Bereich sind häufig die Folge. Wir möchten dazu ermutigen, Warnzeichen ernst zu nehmen.“


Pressemitteilung (Pdf)
 

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