Wissenschaftsakademien fordern mehr Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge

In einer neuen Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Traumatisierung bei Flüchtlingen wird auf weitreichenden Folgen traumatischer Erfahrungen für die Gesundheit der Betroffenen sowie für deren Kinder und für die Gesellschaft hingewiesen. Es werden einige Maßnahmen für ein differenziertes Begleitungs- und Behandlungskonzept vorgeschlagen (z.B. Peer-Berater, Routine-Screening zur psychischen Situation, Schulung von Hausärzten, Sozialarbeitern und Lehrern). Thematisiert wird dabei auch der Mangel an personellen Ressourcen zur Abdeckung des tatsächlichen Versorgungsbedarfs betroffener Flüchtlinge.

 

Link zur Stellungnahme