Nachlese Symposium am 6. Juni 2013 in Berlin

 „Mann kriegt die Krise…“ Männer und Psychotherapie – geht das zusammen?


Männer leiden anders als Frauen und sie reden nicht darüber. Wenn das soziale Umfeld von ihren Nöten erfährt, ist es oft zu spät. Männer leiden öfter an Suchterkrankungen wie Alkohol-, Drogen-, und Arbeitssucht. Die Suizidrate bei Männern ist drei Mal so hoch wie bei Frauen, gleichzeitig nehmen Männer viel seltener psychotherapeutische Hilfe in Anspruch. Ausschließlich männliche Stereotype zur Begründung heranzuziehen, greift jedoch zu kurz. Sind Männer anders psychisch krank? Haben Männer andere Symptome? Brauchen Männer eine andere Psychotherapie?

Diesen Fragen hat sich unser diesjähriges Symposium zugewandt. Mit den Fachvorträgen wurden sowohl die Ursachen für die geringe Inanspruchnahme psychotherapeutischer Leistungen benannt als auch spezifische Strategien in der Prävention und Therapie psychischer Erkrankungen vorgestellt, die langfristig zu einer besseren Versorgung von psychisch kranken Männern beitragen können.

Beiträge der Referenten zum download:

Hier finden Sie die Unterlagen zum Pressegespräch sowie das Programm und die Bilddokumentation im Überblick.