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Die Körperdysmorphe Störung – Diagnostik und Therapie

Bei Personen mit einer Körperdysmorphen Störung (KDS) kreisen die Gedanken immer wieder um die Sorge, hässlich zu sein. In der Regel wird die überzeugte Hässlichkeit von anderen Personen nicht wahrgenommen (oder deutlich weniger stark als von der Person selber). Diese Sorge führt dazu, dass sich Betroffene für ihr Aussehen schämen. Sie verwenden viel Zeit und Energie darauf, den Makel zu verbergen (z. B. durch das Tragen von Sonnenbrillen) oder zu korrigieren (z. B. durch Schönheitsoperationen). Viele neigen auch dazu, ihr Äußeres häufig im Spiegel zu kontrollieren oder sich bei Angehörigen zu versichern, dass sie gar nicht hässlich sind. Oft kommt es auch zu ausgeprägtem Vermeidungsverhalten, so dass zum Beispiel versucht wird, sich jeder reflektierenden Oberfläche zu entziehen. Viele Betroffene ziehen sich vermehrt von der Außenwelt zurück bis hin zur sozialen Isolation. Oft kommt es zusätzlich zu einer Depression oder Suizidalität.

Mittlerweile konnte belegt werden, dass kognitive Verhaltenstherapie Wirksamkeit bei der Behandlung der KDS zeigt. Im Workshop sollen die Diagnostik der KDS, sowie verhaltenstherapeutische Elemente (z. B. kognitive Methoden, Expositionsverfahren, Verhaltensexperimente) anhand von Fallbeispielen vorgestellt werden.

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Referentin: Dr. Anja Grocholewski, Dipl.-Psych. (Referentenverzeichnis)

Datum: 29.03.2019

Ort: Hamburg

Zeit: 10:30 bis 18:00 Uhr

Kosten: 160 Euro für Mitglieder der DPtV. 216 Euro für Nicht-Mitglieder. Für PiA und Neuapprobierte 50% Nachlass.

UE: 8

V.-Nr.: 19-20



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