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Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT)

Die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) ist ein von Prof. Dr. med. Luise Reddemann entwickeltes Verfahren für die Behandlung komplexer Traumafolgestörungen, die zurückgehen auf wiederholte, in der Regel multiple Gewalterfahrungen, welche sich über einen langen Zeitraum wichtiger Entwicklungsphasen erstrecken und von wichtigen Bezugspersonen ausgeübt  werden.

Der resilienz- und wachstumsorientierte tiefenpsychologisch fundierte Ansatz würdigt grundlegend das, was dem Menschen immer schon geholfen hat, mit schweren Belastungen fertig zu werden und entwickelt eine selbstmitfühlende, zum Trost fähige, akzeptierende Haltung in der betroffenen Person mit dem Ziel von Selbstregulierung und Selbstheilung. PITT orientiert sich an dem Drei-Phasen-Modell nach Janet: Stabilisierung, Traumakonfrontation sowie Integration und Neuorientierung.

Mithilfe von Distanzierung und der ego-state-orientierten Arbeit auf der inneren Bühne wird die Arbeit mit verletzten und verletzenden Ich-Anteilen möglich, sodass eine Affekt- und Selbstregulation im Hier und Jetzt erreicht werden kann.

In diesem Einführungsseminar wird der traumatherapeutische Ansatz vermittelt und über Selbsterfahrungselemente und eine Live-Demonstration mit Freiwilligen vertiefend erfahrbar.

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Referentin:         Dipl.-Psych. Martina Hahn (Referentenverzeichnis)

Datum:               24.-25.01.2020

Ort:                    Frankfurt

Zeit:                   24.01.2020, 11:00 bis 18:30 Uhr

                          25.01.2020, 9:30 bis 17:00 Uhr

Kosten:              320 Euro für Mitglieder der DPtV, 432 Euro für Nichtmitglieder
                           Für PiA und Neuapprobierte 50% Nachlass

UE:                    16

V.-Nr.:               19-109



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