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Psychotherapie nach erfolgtem Suizidversuch

Suizidversuche gelten als der zentrale Risikofaktor für vollendete Suizide. Entsprechend konzentrieren sich aktuelle Ansätze der psychotherapeutischen Suizidprävention auf die Behandlung von Personen nach einem Suizidversuch. Im Rahmen des geplanten Workshops sollen kognitiv-verhaltenstherapeutische Strategien zur Motivierung von Patient*innen, zur Aufarbeitung und Prävention von Suizidversuchen praxisnah vorgestellt und eingeübt werden. Das Vorgehen orientiert sich dabei an entsprechen- den Behandlungsprogrammen von Wenzel, Brown und Beck (2009) und Bryan und Rudd (2017). Ergänzend wird auf ein Kurzzeitprogramm zur Behandlung von Patient*innen nach Suizidversuch, das Attempted Suicide Short Intervention Programm von Gysin-Maillart und Michel (2013), eingegangen. Dieses Programm umfasst drei bis vier Sitzungen und eignet sich in besonderem Maße als Brückenintervention zwischen stationärem und  ambulantem  Behandlungssetting.

Sämtliche Therapieansätze finden zunehmend weitere Verbreitung und haben sich in ersten Studien als hocheffektiv erwiesen.

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Referent:            Priv.-Doz. Dr. Tobias Teismann, Dipl.-Psych. (Referentenverzeichnis)

Datum:               16.11.2019

Ort:                    Dortmund

Zeit:                   10:30 bis 18:00 Uhr

Kosten:             160 Euro für Mitglieder der DPtV, 216 Euro für Nichtmitglieder
                          Für PiA und Neuapprobierte 50% Nachlass

UE:                    8

V.-Nr.:               19-92



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