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Rechtliche Rahmenbedingungen und das Patientenrechtegesetz bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen

Bereits seit Februar 2013 ist das sog. Patientenrechtegesetz in Kraft. Die rechtlichen Grundzüge, die durch jahrelange Rechtsprechung entwickelt wurden, sind seither im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Dem Behandlungsvertrag, den Informations-, Aufklärungs- und Dokumentationspflichten, dem Einsichtsrecht des Patienten und den Beweislastregeln ist hier ein spezielles Kapitel gewidmet, in welchem die Pflichten des Behandlers und des Patienten abschließend normiert sind. Einzelheiten desGesetzes werden erläutert und die konkrete Umsetzung für die Praxen anhand praktischer Beispiele besprochen. Bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen ergeben sich allein durch die Tatsache, dass hier regelmäßig mehrere Personen betroffen bzw. involviert sind, besondere Fallkonstellationen und rechtliche Fragestellungen. Besonderheiten beim Abschluss des Behandlungsvertrages, bei der Aufklärung und bei der Einwilligung der jungen Patienten bzw. ihrer Eltern in die psychotherapeutische Behandlung sind zu beachten. Aber auch darüber hinaus tauchen in der Behandlung bzw. häufig auch schon bei der Einleitung (Beantragung) einer psychotherapeutischen Behandlung vielfältige juristische Konstellationen auf, die näher beleuchtet werden sollen. Den teilnehmenden Psychotherapeuten von Kindern und Jugendlichen soll ausreichend Zeit gegeben werden, eigene Fragestellungen einzubringen und hierzu eine rechtliche Bewertung zu erhalten.

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Referentin: RA Dr. Kathrin Nahmmacher (zum Referentenverzeichnis)

Datum: 26.01.2019

Ort: Hamburg

Zeit: 10:00 bis 13:30 Uhr

Kosten: 80 Euro für Mitglieder der DPtV. 108 Euro für Nicht-Mitglieder. Für PiA und Neuapprobierte 50% Nachlass.

UE: 4

V.-Nr.: 18-117



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