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Umgang mit schweren körperlichen Erkrankungen in der Psychotherapie

Schwere körperliche Erkrankungen führen in ihrem Verlauf häufig dazu, dass Betroffene psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen. Mal sind Erkrankungen konkreter Auslöser für Bedarfe, mal erkranken Menschen im Verlauf einer ambulanten Psychotherapie schwer. Dieser Workshop soll einen Überblick über mögliche Themen in solch einer Lebenssituation vermitteln, z.B. Umgang mit der Erkrankungssituation, Schuld, Bilanz ziehen, Sterbenswunsch, Coping, Konflikte, Traumatisierungen.

Darüber hinaus geht es in der psychotherapeutischen Arbeit aber auch um die eigene Haltung, den Umgang mit den eigenen Ängsten und der eigenen Betroffenheit. Wenn ein Mensch schwer erkrankt, dann betrifft ihn das selten alleine. Das Umfeld gehört hierbei unbedingt einbezogen, ebenso die Mitbehandler/-innen. Zudem bedarf es auch zusätzlichen Wissens: über Behandlungsstrukturen, medizinische Basics und über Tod und Sterben.

Im Rahmen einer schweren und/oder Lebenszeit limitierenden Erkrankung haben sich einige Konzepte als hilfreich erwiesen, z.B. zu Würde, Lebenssinn, Lebensqualität, Achtsamkeit und Angstreduktion. Am Ende des Seminars sollen die Teilnehmer/-innen einen guten Überblick über die Thematik haben, der sie hoffentlich neugierig auf diese spannende und bereichernde Arbeit macht, sowie über Ideen und Anregungen verfügen, welche psychotherapeutischen Interventionen praktisch einsetzbar sind.

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Referent: Dipl. Psych. Urs Münch (zum Referentenverzeichnis)

Datum: 14.12.2018

Ort: München

Zeit: 10:30 bis 18:00 Uhr

Kosten: 160 Euro für Mitglieder der DPtV. 216 Euro für Nicht-Mitglieder. Für PiA und Neuapprobierte 50% Nachlass.

UE: 8

V.-Nr.: 18-111



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