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Vortrag: Die psychoanalytisch-interaktionelle Therapie

in Kooperation mit der Landesgruppe Hamburg

Weil schwere strukturelle Störungen sich überwiegend als interpersonelle Störungen manifestieren, fokussiert die psychoanalytisch-interaktionelle Arbeitsweise in erster Linie auf interpersonelles Geschehen. Interpersonelle Beziehungen werden überwiegend unbewusst mit körperlichen bzw. leiblichen Mitteln (prozedurales Beziehungswissen) reguliert und gestaltet. Prozedurales Beziehungswissen ist nicht in Sprache zu übersetzen und darum nicht „deutungsfähig“. Für die Behandlung von Störungen, die sich vor allem interpersonell manifestieren, stellt sich deshalb die Frage, wie prozedurales Beziehungswissen stattdessen erreicht werden kann.

In der psychoanalytisch-interaktionellen Therapie stellt sich der Therapeut auf „dichte Interaktion“ mit dem Patienten ein und führt ihm aus einer Zweite-Person-Perspektive mit resonanten „Antworten“ die interpersonellen Wirkungen der Mittel vor Augen, mit denen er zwischenmenschliche Verhältnisse unbewusst reguliert und gestaltet.

Workshop zum Thema mit Anmeldepflicht am Folgetag: V.-Nr. 20-31
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Referent: Prof. Dr. med. Ulrich Streeck (Referent*innenverzeichnis)

Datum: 15.05.2020

Ort: KV Hamburg, Humboldtstraße 56, 22083 Hamburg

Zeit: 19:00 bis 20:30 Uhr

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich!



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