Rechtsberatung im Vertragsarzt- und Arbeitsrecht

Die DPtV-Landesgruppe Hessen bietet als freiwillige Serviceleistung seinen Mitgliedern folgende Hilfestellungen in Rechtsfragen an:

RA Dr. Tripp, der unseren Verband schon in einzelnen in Hessen geführten Musterklagen vertritt und den Landesgruppenvorstand juristisch berät, führt eine für Sie kostenlose rechtliche Erstberatung durch.
Anschrift:
Riedweg 30, 35108 Allendorf, Tel: 06452-911930, Fax: 06452-911939, E-Mail: ra@dr-tripp.de

Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie auf folgendes aufmerksam machen:
Dieses Serviceangebot ist ein entgegenkommendes Angebot von Dr. Tripp und nur deshalb für Sie kostenlos anbietbar. Wir als Landesgruppenvorstand haben deshalb keinen Einfluss darauf, wer im Einzelnen dieses Beratungsangebot in Anspruch nimmt. Auch können wir nicht mit entscheiden wer sich von Dr. Tripp als Mandant vertreten lässt. Es ist also möglich, dass ein Mitglied der DPtV-Landesgruppe oder ein Nicht-Mitglied in einer mit Ihnen strittigen Rechtsfrage von ihm beraten wurde oder Dr. Tripp mit der Vertretung seiner Interessen beauftragt hat.
Selbstverständlich wird Dr. Tripp in diesem Falle bei Bekanntwerden dieses Umstandes die Beratung ablehnen.

Der Vorstand der Landesgruppe Hessen kann Ihnen, auf Anfrage in der Geschäftsstelle, andere Anwälte nennen, die auf Fragen zum Vertragsarztrecht und/oder Arbeitsrecht spezialisiert sind. Die Beratung bei diesen Anwälten ist gebührenpflichtig. Der Beratungssatz ist Ihrerseits mit dem jeweiligen Anwalt abzuklären.

 

Aktueller Honorarbescheid der KV Hessen für das Quartal 2-2007

Wenn Sie immer regelmäßig Widerspruch gegen den Honorarbescheid eingelegt haben, dann haben Sie vor einiger Zeit sicherlich mit Erstaunen eine Korrektur des „alten“ Honorarbescheides aus dem 2. Quartal 2007 in Ihrem Briefkasten gefunden. Die Korrektur dieses Honorarbescheides geht auf ein Urteil des Bundessozialgerichtes in einer ärztlichen Angelegenheit zurück, in dem die Ausgleichsregelungen in der damaligen Honorarverteilung rechtlich beanstandet worden waren.
Die KV Hessen hat daraufhin rückwirkend die Honorarverteilung geändert und musste nun alle Widerspruchsführer, egal in welchem Fall, neu bescheiden.
Dies führt bei psychotherapeutischen Praxen zu folgenden Fällen:

  • Sie erhalten eine kleinere Nachzahlung. Ihr Widerspruch bleibt weiterhin gültig und wird hinsichtlich der Angemessenheit der psychotherapeutischen Vergütung fortgeführt. Sie brauchen gar nichts zu tun.
  • Ihr Honorarbescheid weist ein geringeres Honorar auf, als in dem alten Honorarbescheid aufgeführt war. Ihr Widerspruch bleibt auch weiterhin gültig, sie brauchen ebenfalls nichts zu tun. Die Differenz wird von der KV Hessen nicht zurückgefordert.
  • Sie erhalten einen Rückforderungsbescheid der KV Hessen. Dies ist bei bestimmten Bedingungen in einer Praxis möglich. Hier sollten Sie unbedingt bei unseren beratenden Rechtsanwalt Dr. Tripp (06452/911930) Rat einholen, welches für Sie die beste weitere Vorgehensweise ist.

Die KV Hessen hat angekündigt, dass sie alle weiteren Quartale von 3-2005 bis 4-2008 nach dem gleichen Schema abarbeiten wird. Sie werden also in der nächsten Zeit weitere entsprechende korrigierte Honorarbescheide erhalten.

Michael Ruh

Widerspruch gegen Honorarbscheide einlegen!

Wir raten Ihnen weiterhin, Widerspruch gegen Ihre Honorarbescheide für 2011 einzulegen. Sie können dies mit der zum Download bereitgestellten Musterwiderspruchsformulierung für 2011 tun.
Der Grund hierfür ist, dass bundesweit die Facharzthonorare, die als Vergleichsgruppe für unser Honorar herangezogen werden, wieder stark gestiegen sind. Dadurch erfüllt voraussichtlich unser aktuelles Honorar für die genehmigten Leistungen die Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes nicht mehr, das ja mehrfach eine Untergrenze für unsere Honorare festgelegt hat.
Heide Matschuck

Nachvergütung der KV für die Jahre 2000/2001 ist zu gering

Im Rahmen der von den Berufsverbänden mit der KV Hessen vereinbarten Überprüfung hat sich herausgestellt, dass die vorgenommene Nachvergütung für die Jahre 2000 und 2001 noch nicht vollumfänglich den Vorgaben des Bewertungsausschusses entspricht.
Anhand der von der KV Hessen vorgelegten Zahlen ergibt sich ein Auszahlungspunktwert von 5,16 Cent. Demgegenüber wurden bislang lediglich 5,13 Cent pro Punkt vergütet.
Wir haben daher für das von uns betriebene Musterverfahren vor dem Sozialgericht Marburg einen Vergleichsvorschlag dahingehend unterbreitet, dass eine Vergütung für die Jahre 2000 und 2001 auf der Basis eines Punktwerts von 5,16 Cent vorgenommen wird.

Demgemäß empfehlen wir denjenigen, die gegen die betreffenden Honorarbescheide Klage eingereicht haben, den zum Download bereitgestellten Mustertext an das Sozialgericht zu übersenden.
Es ist  hierbei darauf zu achten, dass das jeweils für Sie geltende Aktenzeichen eingefügt wird und die Quartale, bezüglich derer Sie Klage eingereicht haben, ebenfalls korrekt benannt werden.

 

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