Nachlese DPtV-Symposium am 22. Juni 2017 in Berlin

Psychotherapie in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen

Die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben in vielen Lebensbereichen unserer Gesellschaft zu Veränderungen geführt. Die junge Generation wächst in einer Lebenswelt auf, die u.a. geprägt ist von einem veränderten Rollenverständnis, von Berufstätigkeit beider Eltern und neuen Medien.

Psychische Erkrankungen beginnen nicht selten schon im Kindes- und Jugendalter und können bis ins hohe Alter weiterbestehen. Das frühzeitige Erkennen und Behandeln ist immens wichtig für eine adäquate Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Psychische Erkrankungen sind oft mit Beeinträchtigungen im familiären, schulischen und sozialen Umfeld der Kinder und Jugendlichen verbunden. In Anbetracht von Ganztagsschulen und oft hohen zeitlichen Alltagsanforderungen haben wir uns die Frage gestellt, inwieweit unsere derzeitigen Behandlungskonzepte dafür ausreichend sind.

Auf unserem Symposium 2017 haben wir uns gezielt mit diesen Besonderheiten der psychotherapeutischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen in ihrer Lebenswelt auseinandergesetzt und die zentralen Erfordernisse für diesen Versorgungsbereich herausgearbeitet.

In unserer Podiumsdiskussion haben wir zudem die Frage „Passt die psychotherapeutische Versorgung zur heutigen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen?“ mit Experten aus der Gesundheitspolitik und dem Gesundheitswesen erörtert.

 

Beiträge der Referenten/innen zum Download:

Psychische Störungen des Kindes- und Jugendalters – alles Kinderkram? - zum Videomitschnitt 
Prof. Dr. Silvia Schneider, Professorin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie, Ruhr-Universität-Bochum

Kinder psychisch kranker Eltern
Prof. Dr. Nina Heinrichs, Abteilung Klinische Psychologie, Psychotherapie und Diagnostik, TU Braunschweig

Multisystemische Therapie – eine gelungene Verbindung von Lebensweltorientierung und evidenzbasierter Psychotherapie - zum Videomitschnitt
Dr. Marc Schmid, Leitender Psychologe, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel

Hier finden Sie die Unterlagen zum Pressegespräch sowie das Programm, den Flyer und die Bilddokumentation.