Zur Arbeit in den Gremien des Versorgungswerkes

Wie Ihnen bekannt ist, sind wir mit drei Mitgliedern des Vorstandes der DPtV-Hessen – Hans Bauer, Ilka Heunemann und Michael Ruh - in der Delegiertenversammlung des Versorgungswerkes vertreten. Hier kooperieren wir selbstverständlich eng mit den weiteren Mitgliedern unserer Wahlliste, Dr. Monika Frank, Dr. Claudia Stromberg und Manfred Burkart. Hans Bauer vertritt Hessen im Verwaltungsrat des Versorgungswerkes und ist dort stellvertretender Vorsitzender. Über das „Alltagsgeschäft“ der Arbeit im Versorgungswerk informieren wir Sie regelmäßig über unsere Mitgliederrundbriefe. Aber auch hier einige aktuelle Informationen: Das Vermögen des Versorgungswerkes be­trägt zum momentanen Zeitpunkt etwa 144 Millionen €. Diese Summe stellt die Rücklagen zur Zahlung Ihrer Renten dar. Bemerkenswert ist, dass zu den regulären Zahlungen von etwa 11 Millionen € in 2013 noch etwa 5,5 Millionen € an freiwilligen Mehrzahlungen geleistet wurde. Das bedeutet, dass im Durchschnitt jedes Mitglied des Versorgungswerkes zu seinen Pflichtzahlungen noch einmal die Hälfte dieser Summe als freiwillige Zahlung geleistet hat. Wir werten dieses als einen beachtenswerten Vertrauensbeweis in die Arbeit des PVW. Der hieraus entstehenden Verantwortung sind wir uns bewusst.
Geprägt war das letzte Jahr von der Umstrukturierung der Vermögensverwaltung. Schon im letzten Mitgliederrundbrief hatten wir berichtet, dass Herr Gerber aus gesundheitlichen Gründen Ende 2012 seine Aufgabe der Vermögensberatung des PVW beendet hatte. Wir hatten auch berichtet, dass der Verwaltungsrat entschieden hat, nicht mehr mit einem Vermögensberater und der Vermögensverwaltung in eigener Verantwortung weiterzuarbeiten, sondern professionelle Vermögensverwaltungen zu engagieren. Auch hatten wir berichtet, dass nach einem ausführlichen Auswahlverfahren das Bankhaus Berenberg und die Vermögensverwaltungsfirma Runte, Stadtmüller und Mönckediek beauftragt wurden. Beide Beauftragte erstatten monatlich schriftlich Bericht über die Höhe des von ihnen betreuten Anlagevermögens, die einzelnen ­Anlagepositionen und Käufe und Verkäufe. Zusätzlich erstatten beide zu den Sitzungen des Verwaltungsbeirates mündlich Bericht. Den letzten Bericht nahm der Verwaltungsbeirat anlässlich seiner Sitzung am 14. Februar entgegen. Ausdrücklich wurden die Anlagerichtlinien verändert und eine geringe Beimengung von Aktien und Aktienfonds gestattet. Nach wie vor genießt die Sicherheit der Vermögensanlagen die höchste Priorität – vor Erwirtschaftung von hohen Renditen. Beide Verwaltungsbeauftragte verfolgen Nuancen etwas unterschiedlicher Anlagestrategien, die jedoch beide die Zustimmung des Verwaltungsbeirates finden. Bisher sind wir mit der Arbeit beider ­Firmen sehr zufrieden.
Zusätzlich zum Projekt der Umstrukturierung der Vermögensanlage beschäftigten sich Delegiertenversammlung und Verwaltungsbeirat noch mit verschiedenen anderen Themen. So soll die Wahlordnung geändert werden, um Wahlaussendungen an die Mitglieder zu ermöglichen. ­Außerdem wird auf Anregung eines Mitglieds der Delegiertenversammlung geprüft, mit welchem Verwaltungsaufwand es möglich wäre, wahlweise eine Absenkung der Eingangsrente zu Gunsten einer jährlichen Steigerung zum Inflationsausgleich anzubieten.