Hier finden Sie Hinweise auf Forschungsvorhaben und Umfragen anderer Institutionen (Verbände, Universtitätsabteilungen, Promotionsvorhaben etc), an denen Sie bei Interesse teilnehmen können. 

Die externen Forschungsprojekte werden von uns zwar gesichtet und damit in gewisser Weise vorselektiert, für den Inhalt sind aber ausschließlich die Studienbetreiber zuständig. Wir sind in diesem Zusammenhang auch für Hinweise dankbar, ob die Projekte auch in Ihrem Sinne unterstützenswert sind (bgst@dptv.de).

Aktuelle externe Forschungsprojekte

Studie zur informierten Aufklärung über Psychotherapie

Die Arbeitsgruppe für Klinische Psychologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf führt eine anonyme Online-Studie zur Informierten Einwilligung für Psychotherapie durch.

Fragen: Worüber klären Sie Ihre Patient*innen zu Beginn einer Psychotherapie auf? Inwiefern sind Sie mit rechtlichen und ethischen Vorgaben zur Umsetzung der informierten Einwilligung für Psychotherapie vertraut? Dies sind Fragen, die wir mit unserer Online-Befragung beantworten möchten!

Wer kann teilnehmen?

  • Psychologische und ärztliche Psychotherapeut*innen
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen
  • Ausbildungsteilnehmer*innen (Erwachsene & KJP) bei erreichter Behandlungsstufe

Was Sie erwartet:

  • Fragen zu Ihrer Einstellung gegenüber der informierten Einwilligung für Psychotherapie sowie dessen Umsetzung in Ihrem klinischen Alltag
  • Umfragedauer: ca. 10-15 Minuten
  • Nach Abschluss der Studie erhalten Sie weiterführende Literaturempfehlungen zum Themengebiet!

Die Online-Studie können Sie unter dem folgenden Link aufrufen: https://ww2.unipark.de/uc/INCOPT/

Studienleitung:
Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Yvonne Nestoriuc
Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften
Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

Kontakt für eventuelle Rückfragen: 
Leonie Gerke, M. Sc. Psych.
Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften
Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
incopt-studie@hsu-hh.de

Umfrage zu therapeutischem Fortschritt bei psychischen Störungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Wir bitten Sie um Ihre Einschätzung zum Fortschritt der Therapie psychischer Störungen innerhalb der letzten 25 Jahre und damit auch zum therapeutischen Nutzen der bisherigen Grundlagenforschung. Gab es konkrete Fortschritte und wenn ja, wie gut sind die Belege dafür?

Die Befragung ist sehr kurz und vollkommen anonym. Je nach Umfang Ihrer Antworten beträgt ihre Dauer 1-5 Minuten.

Mit Ihrer Teilnahme leisten Sie einen hilfreichen Beitrag zur Gesundheitsforschung. Ihre Daten werden am Lehrstuhl für Klinische Psychologie (Prof. Dr. J. Margraf) der Ruhr-Universität Bochum in Übereinstimmung mit den Datenschutzgesetzen und nach aktuellem technischen Stand gespeichert und verarbeitet. Zugriff auf die Daten haben nur die an der Studie beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Die Umfrage ist anonym. 

Link zur Umfrage: https://ww2.unipark.de/uc/KliPsy/0d3a/?a=8 

Kontakt für weitere Informationen:

Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Jürgen Margraf)

juergen.margraf@rub.de, anna.lutz@rub.de

Psychotherapeutische Versorgung von Patient*innen mit psychotischen Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis

Im Rahmen eines Forschungsvorhabens der MSH Medical School Hamburg in Kooperation mit der GfQG Karlsruhe suchen wir Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten für eine Online-Befragung. Ziel der Studie ist es, einen aktuellen bundesweiten Überblick zur psychotherapeutischen Versorgung von Patient*innen mit psychotischen Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis zu gewinnen, um u.a. auf dieser Basis das psychotherapeutische Angebot für diese Patient*innen weiterzuentwickeln.

Die Studie wendet sich an alle approbierten Psychologischen Psychotherapeut*innen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen sowie Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PiA), die in der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung (Kassen-/Privatpraxis, Instituts-/Ausbildungs-/Klinikambulanz, MVZ und andere) tätig sind.


Zur Befragung geht es hier: https://ww2.unipark.de/uc/se-20110402/5b08/.

Der Zeitaufwand der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die sich seit Beginn der Erhebung an der Studie beteiligt haben, liegt bei durchschnittlich 20 Minuten.

Hier finden Sie den Studienflyer zum Ausdrucken und/oder Weiterleiten.

Die Studie wird voraussichtlich bis März 2021 online stehen.

Besten Dank für Ihre Mithilfe.

Prof. Dr. Dr. Thomas Schnell (MSH)
Frauke Schiwy (MSH, B.Sc. Psychologie)
Samy El Barbari (MSH, B.Sc. Psychologie)

Dr. Rüdiger Nübling (GfQG)


Falls Sie Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte – am besten per Mail – an die Studienleiter:

Prof. Dr. Dr. Thomas Schnell, Medical School Hamburg (thomas.schnell@medicalschool-hamburg.de)
Dr. Rüdiger Nübling, GfQG Karlsruhe (nuebling@gfqg.de)

Patienten gesucht - Studie zum Umgang mit Gefühlen nach Abschluss ambulanter Psychotherapie zur Behandlung depressiver Erkrankungen

Im Rahmen einer Studie am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg werden Patienten gesucht, die in Kürze eine ambulante Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung abschließen werden bzw. vor Kurzem (max. 2 Wochen) eine ambulante Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung abgeschlossen haben.

Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, wie sich psychische Gesundheit und Emotionsregulation nach Abschluss einer ambulanten Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung entwickeln. Die Studie beinhaltet neun Messzeitpunkte im Abstand von jeweils drei Monaten. Jeder Messzeitpunkt umfasst die Beantwortung von Onlinefragebögen sowie die Bearbeitung einer App. Die App wird die Teilnehmer dabei jeweils über einen Zeitraum von einer Woche fünfmal pro Tag dazu auffordern, Angaben zu ihren Gefühlen und zum Umgang mit diesen Gefühlen zu machen. Während des ersten Termins sowie sechs Monate, ein und zwei Jahre nach dem ersten Termin soll zudem ein ausführliches Interview durchgeführt werden.

Angesichts der aktuellen COVID-19-Situation erfordert die Studie keine Anwesenheit am Psychologischen Institut in Heidelberg, sondern kann online erfolgen.

Bei vollständiger Teilnahme an allen Messzeitpunkten erhalten die Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung von 400 Euro. 

Teilnahmevoraussetzungen: Teilnehmen können Personen, die in Kürze eine ambulante Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung beenden werden oder vor weniger als 2 Wochen beendet haben. Die Personen sollten mindestens 18 Jahre alt sein und keine Substanzabhängigkeit, bipolare oder psychotische Störung aufweisen. 

Nähere Informationen finden Sie hier: https://www2.psychologie.uni-heidelberg.de/arbeitseinheit/klinische-psychologie/projekte

Falls Sie Fragen zur Studie haben oder sich für eine Teilnahme interessieren, können Sie das Studienteam gerne telefonisch (0178 3165305) oder per Email kontaktieren (gefuehlsstudie@psychologie.uni-heidelberg.de). Gerne können sich Patienten bereits frühzeitig vor Abschluss ihrer ambulanten Therapie für die Studienteilnahme vormerken lassen.

Ansprechpersonen: Verena Zimmermann, Christina Timm und Annemarie Miano

Kontakt: gefuehlsstudie@psychologie.uni-heidelberg.de

 

Online-Umfrage zu Behandlungs-Leitlinien

Online-Umfrage zu Behandlungs-Leitlinien

In der letzten Zeit gewinnen Leitlinien zur Behandlung psychischer Störungen (z .B. AWMF-Leitlinien) zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig ist die praktische Anwendung dieser Leitlinien ungeklärt. Daher interessieren wir uns in dieser Umfrage für den Stellenwert von Leitlinien in Ihrer beruflichen Praxis.

Die Bearbeitung der Online-Umfrage dauert nicht lange: Sie können sie in 5 Minuten ausfüllen.

Link zur Umfrage: https://umfrage.uni-kassel.de/index.php?r=survey/index&sid=115888&lang

Ihre Antworten werden komplett anonymisiert gespeichert und ausgewertet.

Sollten Sie Fragen oder Kommentare zur Umfrage haben, melden Sie sich gern bei: miriam.henkel@uni-kassel.de

Mit Dank und den besten Grüßen
Cord Benecke und Miriam Henkel

Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Schmerzen und Risikofaktoren (PAIN2020)

„Handeln bevor Schmerzen chronisch werden“ - Patientenrekrutierung für ein wissenschaftliches Projekt zur Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Schmerzen und Risikofaktoren (PAIN2020)

PAIN2020 ist ein vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördertes Projekt der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der BARMER. Die Abkürzung steht für: Patientenorientiert, Abgestuft, Interdisziplinär, Netzwerk. Das Projekt wird an insgesamt 30 Zentren deutschlandweit durchgeführt und läuft noch bis 2021. Der Ansatz wird durch externe Evaluation begleitet und soll bei erfolgreicher Durchführung in die Regelversorgung überführt werden.

Das Projekt knüpft an Forderungen aus verschiedenen Leitlinien (z.B. die Nationale Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz) an, in denen eine frühzeitige Diagnostik und Therapie von Schmerzen gefordert wird. Das Ziel von PAIN2020 liegt in der Verbesserung der Versorgungsqualität, in welcher der Übergang einer akuten Erkrankung in einen chronischen Zustand verhindert werden soll (Chronifizierung). Untersucht wird, ob sich die Versorgungssituation von Patienten verbessern lässt, wenn sie frühzeitig eine interdisziplinäre Diagnostik und entsprechende Therapieempfehlungen erhalten.

In die Studie eingeschlossen werden Patienten mit Schmerzen, welche sich in den letzten 6 Wochen nicht oder nur wenig gebessert haben sowie Patienten mit Schmerzen, welche innerhalb der letzten beiden Jahre wiederholt auftraten. Die Patienten müssen mind. 18 Jahre alt und bei der BARMER versichert sein. Darüber hinaus müssen Hinweise auf eine mögliche Chronifizierung gegeben sein wie z.B.

  • sich ausbreitende Schmerz-Lokalisation
  • starke Beeinträchtigung im Alltag
  • Vermeidung von körperlichen und sozialen Aktivitäten
  • viele Arztkontakte
  • niedergeschlagene oder ängstliche Stimmung

Der Rekrutierungszeitraum für Patienten endet zum 30.09.2020. Möglicherweise wird das Projekt demnächst auch für Patienten anderer Krankenkassen geöffnet.

Im Projekt werden dann zwei unterschiedliche Möglichkeiten der Untersuchung und Therapieplanung verglichen. Die Patienten erhalten abschließend eine qualifizierte Empfehlung zum Umgang mit Schmerzen und Verhinderung einer Chronifizierung.

Hier geht es zur Projektteilnahme: www.pain2020.de/patienteninformationen/

Ansprechpartnerin: Katharina Augustin, info@pain2020.de

Aktuelle Umfragen für Bachelor- und Masterarbeiten

Einstellung von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen zu digitalen Medien

Für eine Masterarbeit unter der Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Christiane Eichenberg und Dr. Jan van Loh zum Thema Umgang mit digitalen Medien in der Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen: Eine Online-Befragung unter Kinder- und Jugendlichentherapeuten zur Berücksichtigung digitaler Störungen und digitaler Therapieoptionen führt Leonie Kaspitz (Studentin Humanmedizin an der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien) eine Online-Befragung durch.

Der folgendene Fragebogen richtet sich an Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen im deutschsprachigen Raum. Erfragt wird die Haltung zu und der therapeutische Umgang im Bezug auf Medien und die eigene Nutzung von digitalen Medien in der Therapie.

Link zur Befragung: https://onlinebefragungen.sfu.ac.at/therapeutenhaltung/

Die Befragung ist Teil eines Forschungsprojektes an der Sigmund Freud Privat Universtität Wien. Der Fragebogen nimmt etwa 15 Minuten Zeit in Anspruch.

Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie bitte: kaspitz.leonie@gmail.com oder c.eichenberg@sfu.ac.at.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!