Nachlese Symposium am 31. Mai 2012 in Berlin

Psychotherapie in einer älter werdenden Gesellschaft

Der demografische Wandel stellt die Psychotherapie vor neue Herausforderungen. Die Alterung der Gesellschaft und die sich verändernde Einstellung zu psychischen Erkrankungen werden dazu führen, dass immer mehr ältere Menschen psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Bisher suchen ältere Menschen eher selten einen Psychotherapeuten auf. Die Gründe hierfür sind vielfältig: bei seelischen Problemen oder Erkrankungen wissen ältere Menschen oft nicht, an wen sie sich wenden können und haben zudem eine größere Scheu, psychische Probleme wie Depressionen oder Ängste anzusprechen. Hinzu kommt, dass sich psychische Leiden hinter körperlichen Symptomen verbergen können und daher oft nicht erkannt werden. Obwohl Psychotherapie bei Älteren wirksam ist, wird sie mit zunehmendem Alter immer seltener in Anspruch genommen, stattdessen steigt die Verschreibung von Psychopharmaka stark an.

Ziel dieser Veranstaltung war, den Nutzen und die Wirksamkeit von Psychotherapie im höheren Lebensalter darzustellen und den Umgang mit den zukünftigen Herausforderungen zu diskutieren.

Beiträge der Referenten zum download:

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