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Die therapeutische Beziehung – Übertragung und Gegenübertragung aus aktueller Sicht

Das traditionelle Konzept der Übertragung ist in den letzten Jahrzehnten deutlich erweitert worden. Heute wird die Einflussnahme der Beziehungsgestaltung auf den Behandlungsprozess vorrangig beachtet. Dabei gewinnen Beziehungsfaktoren die entscheidende Bedeutung. Sie beruhen auf prozeduralen Faktoren und äußern sich vor allem im unbewussten und vorbewussten Umgang mit Patienten. Die Inhalte des verbalen Dialogs und die Offenlegung von Übertragungsinhalten treten dabei in ihrer Bedeutung zurück, während die prozedurale Übertragungsdynamik in Form des Enactment an Bedeutung gewinnt. Die Bewältigung der Gegenübertragung wird zum maßgeblichen Kriterium für den Erfolg einer Behandlung.

Das Seminar soll Gelegenheit geben, kritische Beziehungsepisoden und den Umgang damit anhand von Fallvignetten der Teilnehmer im Lichte des intersubjektiven Ansatzes zu reflektieren. Aus diesem Grund werden die Teilnehmer gebeten, eigene Fallvignetten beizutragen.

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Referent: Prof. Dr. med. Michael Ermann (zum Referentenverzeichnis)

Datum: 18.01.2019

Ort: Berlin

Zeit: 10:30 bis 18:00 Uhr

Kosten: 160 Euro für Mitglieder der DPtV. 216 Euro für Nicht-Mitglieder. Für PiA und Neuapprobierte 50% Nachlass.

UE: 8

V.-Nr.: 18-115



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